Der Einfluss der Ernährung auf die Gesundheit ist ein breit diskutiertes und untersuchtes Thema. Wissenschaftler und Fachleute arbeiten seit Jahren daran, diese Mechanismen zu erklären, was zur Entstehung verschiedener Theorien und Modelle der Ernährung geführt hat, darunter die GAPS-Diät zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Was genau ist die GAPS-Diät, was ist ihr grundlegender Zweck, welche sind ihre wichtigsten Regeln und für wen wird sie am meisten empfohlen?
Die GAPS-Diät – beschrieben
Das Gut-Psychologie-Syndrom (GAPS) wurde 2004 von Dr. Natasha Campbell-McBride in ihrem Buch GAPS: Gut-Hirn-Syndrom beschrieben. Die Konzeption basiert auf der Interaktion zwischen Gehirn und Verdauungstrakt, die es diesen Organen ermöglicht, miteinander zu interagieren. Störungen in der Darmtätigkeit können deren Fähigkeit, sich vor schädlichen Bakterien und Toxinen aus der Nahrung und der Außenwelt zu schützen, beeinträchtigen. Dies führt zu Entzündungen, Krankheiten (z.B. Morbus Crohn, Autismus-Spektrum-Störungen, Depressionen und ADHS), Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten. Laut der GAPS-Diätkonzeption kann dieser Prozess durch die Anwendung einer angemessenen Diät verhindert und umgekehrt werden. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass dieses Konzept lediglich auf den Beobachtungen der Autorin beruht und es derzeit an belastbaren Daten mangelt, die auf der Grundlage von Beobachtungen einer großen Gruppe von Patienten in klinischen Studien gesammelt wurden und die das Vorhandensein dieses Syndroms sowie die damit verbundenen Folgen bestätigen würden.
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