Angesichts des wachsenden Hypes um importierte Superfoods und exotische Pflanzenöle geraten heimische Produkte wie Rapsöl häufig in Vergessenheit – obwohl deren Nährstoffprofil und gesundheitliches Potenzial mit den teuren Alternativen aus fernen Regionen durchaus mithalten oder diese sogar übertreffen können. Diese Untersuchung zielt darauf ab, die chemische Zusammensetzung objektiv darzustellen, die Unterschiede zwischen raffiniertem und kaltgepresstem Öl systematisch zu analysieren sowie aktuelle wissenschaftliche Studien zu den Auswirkungen eines regelmäßigen Verzehrs auf das kardiovaskuläre System, den Fettstoffwechsel und die allgemeine Homöostase des Körpers kritisch zu bewerten. Sollten wir dieses vielseitige Produkt tatsächlich zugunsten modischer, aber oft unzureichend erforschter Ersatzstoffe aufgeben?
Pflanzensäure und Pflanzenpflanzen
Raphaelöl, wie der Name schon sagt, wird aus den schwarzen Raspenkerne gewonnen. Nach Soja ist es das zweitgrößte Ölpflanzungswasser der Welt. Die größten Raspenpflanzen befinden sich in der Europäischen Union. Es wird nicht nur für die Herstellung von Öl verwendet, sondern ist auch eine wertvolle Proteinquelle in der Ernährung von Zuchttieren. Obwohl es oft unterschätzt wird, ist das Raspenöl das dritte meist produzierte Öl der Welt nach Palmöl und Soja. Es ist ein allgemein zugängliches und relativ günstiges Produkt. Man fragt sich also, warum es so selten über seine außergewöhnlichen Eigenschaften gesprochen wird.[1]
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