In letzter Zeit sind immer mehr neue Produkte aufgetaucht, die die Produkte in den Geschäften dominiert haben und den Namen superfoods erhalten haben. Ihre Anhänger schätzen sie nicht ganz, sie wissen genau warum. Sie sind auch nicht bewusst, dass es in unserem nationalen Markt gleichwertige Produkte gibt, die manchmal sogar bessere Inhaltsstoffe und vor allem einen niedrigeren Preis haben. Lesen Sie den Artikel und erfahren Sie die Eigenschaften des berühmten Quinoa und der einheimischen Gartenkäse. Finden Sie sich heraus, welche Sie am besten beim nächsten Kauf in den Warenkorb nehmen sollten!
Quinoa (Reisgänsefuß) – ein nährstoffreiches Pseudogetreide mit historischer Bedeutung und globaler Verbreitung
Quinoa, wissenschaftlich als Chenopodium quinoa bekannt und umgangssprachlich auch als "Reisgänsefuß" oder "Inka-Weizen" bezeichnet, zählt zu den sogenannten Pseudogetreiden – Pflanzen, die botanisch nicht zur Familie der Süßgräser (Poaceae) gehören, jedoch essbare Samen produzieren, die in ihrer Nutzung und Nährstoffzusammensetzung herkömmlichen Getreidesorten ähneln. Die Kultivierung dieser Pflanze lässt sich bis zu mehreren tausend Jahren zurückverfolgen, mit Ursprüngen in den Andenregionen des heutigen Bolivien und Peru, wo sie über Jahrhunderte hinweg ein Grundnahrungsmittel der indigenen Bevölkerungsgruppen darstellte. In der Gegenwart hat Quinoa aufgrund ihrer außergewöhnlichen Anpassungsfähigkeit an diverse klimatische Bedingungen – einschließlich Trockenheit und salzhaltiger Böden – sowie ihres herausragenden Nährwertprofils weltweite Anerkennung erlangt. Sie wird zunehmend als nachhaltige Alternative zu traditionellen Getreidearten gefördert, insbesondere in Gebieten mit limitierten agrarischen Ressourcen. Die chemische Zusammensetzung von Quinoa-Samen umfasst ein breites Spektrum bioaktiver Verbindungen, darunter Polyphenole (wie Flavonoide und phenolische Säuren), Betalaine (z. B. Betanin) sowie weitere sekundäre Pflanzenstoffe mit potenziell gesundheitsfördernden Eigenschaften. Darüber hinaus zeichnet sich Quinoa durch einen hohen Gehalt an hochwertigem Protein aus, das alle essenziellen Aminosäuren in einem ausgewogenen Verhältnis enthält – eine Eigenschaft, die sonst vornehmlich in tierischen Produkten zu finden ist. Die Samen liefern zudem ein umfangreiches Sortiment an Vitaminen (insbesondere B-Vitamine, Vitamin C und E) sowie an Mineralstoffen wie Kalzium, Magnesium, Eisen (mit verbesserter Bioverfügbarkeit aufgrund des geringen Phytinsäuregehalts), Kalium und Zink. Im Jahr 2013 erklärte die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) Quinoa – zusammen mit Amaranth und verwandten Arten – offiziell zu einer Kulturpflanze von strategischer Bedeutung für die globale Ernährungssicherheit und rief zu einer verstärkten Förderung ihres Anbaus, ihrer Erforschung und ihres Verzehrs auf. Kommerziell erhältliche Sorten variieren in der Farbe ihrer Samen: Von den am weitesten verbreiteten weißen und schwarzen Varietäten bis hin zu grünen, gelben oder sogar intensiv rot-violetten Sorten. Aufgrund ihres einzigartigen Nährstoffprofils und der damit verbundenen gesundheitlichen Vorteile wird Quinoa häufig als funktionelles Lebensmittel klassifiziert, das über die reine Nährstoffversorgung hinausgehende positive Effekte auf die menschliche Gesundheit aufweist.
Sie haben begonnen, einen PRO-Artikel zu lesen
Sie können das erste Kapitel lesen. Um den gesamten Artikel zu lesen und alle Inhalte freizuschalten, wechseln Sie zum PRO-Konto.