Es gibt viele Faktoren, die wir in Betracht ziehen müssen, wenn wir unsere Trainingsziele erreichen wollen. Dazu gehören unter anderem die Auswahl der richtigen Übung, die Anzahl der Wiederholungen, die Anzahl der Serien, die Dauer der Pausen, das verwendete Gewicht, die Intensität, die Häufigkeit des Trainings. Ein wichtiger Bestandteil dieser Anordnung ist die Zeit, in der wir einen bestimmten Satz ausführen. Es gibt zwei direkt miteinander verbundene Faktoren, nämlich das Tempo und die TUT – Zeit unter Anspannung. Das Tempo bezieht sich auf die Zeit, in der die einzelnen Phasen der Bewegung in einer bestimmten Wiederholung ausgeführt werden, während die TUT die Zeit angibt, in der Ihre Muskeln während einer Serie angespannt bleiben. Dieser Parameter ist einer der wichtigsten, wenn es um den Einfluss auf das endgültige Trainingsergebnis geht.
Wie man TUT hier berechnet
Die Berechnung der Zeit unter Spannung sollte für niemanden ein Problem darstellen. Ich werde ein konkretes Beispiel verwenden, um zu erklären, wie man das macht. Nachdem du eine Brustserie ausgeführt hast, lässt du das Gewicht für 3 Sekunden fallen, dann hebst du es ohne Anhalten in 2 Sekunden und beginnst sofort die nächste Wiederholung. Insgesamt dauerte es 5 Sekunden (Tempo 3 0 2 0). Wenn man davon ausgeht, dass die Serie aus 12 Wiederholungen bestand, hat dein TUT 60 Sekunden (5 × 12) ergeben. Wie man sieht, hat der fundamentale Einfluss auf TUT zwei Faktoren: das Tempo und die Anzahl der Wiederholungen. Ändern eines von ihnen modifiziert automatisch TUT.
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