Einseitige Übungen bieten zahlreiche Vorteile beim Aufbau von Kraft und Stabilität sowie bei der Vorbeugung von Verletzungen. Aus diesem Grund sollten sie in jedem persönlichen Trainingsplan sowohl für Athleten als auch für Freizeitsportler einbezogen werden.
Eigenschaften einseitiger Übungen
Einseitige Übungen, auch bekannt als unilaterale Übungen, sind eine Art von Übungen, die mehr Aktivität einer Hand oder eines Beines erfordern. Sie sind in kontralaterale Übungen, die Bewegungen der gegenüberliegenden Gliedmaße nutzen, und ipsilaterale Übungen, die Bewegungen der Gliedmaße auf derselben Seite des Körpers beinhalten, unterteilt. Beispiele für einseitige Übungen für die untere Körperhälfte sind Schritte, und für die obere Körperhälfte - Drücken mit einer Hand über den Kopf. Einseitige Übungen unterscheiden sich von bilateralen Übungen aufgrund ihres weniger stabilen Charakters und werden oft in der Rehabilitation sowie zur Verbesserung von Kraftdefiziten oder Körperasymmetrien eingesetzt. Daher lohnt es sich, sie in Ihr Trainingsprogramm aufzunehmen, insbesondere da viele grundlegende Bewegungen während des Trainings in der Sagittalebene mit Schwerpunkt auf der Arbeit beider Seiten stattfinden. Das menschliche Körper ist jedoch von Natur aus asymmetrisch, und das Fehlen von einseitigen Übungen kann dazu führen, dass sich Dysproportionen vertiefen und Kompensationen entstehen.
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