Kurkuma, auch bekannt als Langwurz, Zohary-Langwurz oder Indischer Safran, ist eine Pflanzenart aus der Ingwerfamilie, die seit langem ein wichtiger Bestandteil der asiatischen Küche ist. In letzter Zeit wird es immer beliebter in Polen. Aber was ist das Geheimnis der Kurkuma?
Kurkuma: Anwendung und Wirkweise
Kurkumin, ein polyphonisches Antioxidans, ist eine chemische Verbindung, die in der Industrie als Nahrungsfarbstoff verwendet wird. Die Struktur von Kurkumin wurde erstmals 1910 von den polnischen Chemikern Stanisław Kostanecki, Janina Miłobędzka und Viktor Lampe untersucht. In der Medizin des Fernen Ostens wird Kurkuma seit fast 4000 Jahren als natürliches Schmerzmittel und zur Behandlung von Entzündungen im Verdauungstrakt eingesetzt. Kurkumin ist derzeit Gegenstand des Interesses der wissenschaftlichen Gemeinschaft und der Biotechnologie aufgrund seines breiten Wirkungsspektrums, das noch nicht vollständig erforscht wurde. Die niedrige Bioverfügbarkeit von Kurkumin bei oraler Verabreichung aufgrund seiner schlechten Absorption macht es im Blutplasma fast nicht nachweisbar, was seine genaue Untersuchung und Anwendung als potenzielles therapeutisches Mittel in der klinischen Medizin erschwert. Allerdings kann diese Eigenschaft auch ein Vorteil von Kurkumin sein, da es dadurch eine geringe Toxizität bei oraler Verabreichung aufweist. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit legt die sichere Dosis von Kurkumin auf 3 mg/kg Körpergewicht fest. In Polen wurde jedoch keine Obergrenze für den Verzehr von Kurkumin festgelegt. Studien zeigen, dass tägliche Dosen von 3, 6-8 g Kurkumin keine unerwünschten Wirkungen verursachen. Es ist jedoch zu beachten, dass die individuelle Variabilität berücksichtigt werden sollte und es nicht zu viel Kurkumin oder seinen Derivaten angewendet werden sollte.
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