Die Grillsaison hat wieder begonnen, und damit auch gemütliche Grillabende und leckere Gerichte. Aber wie bereitet man sichere und köstliche Grillgerichte richtig zu? Kann der Verzehr solcher Gerichte wirklich gesundheitsschädlich sein?
Was das Grillen wirklich verbirgt
In den einfachsten Worten ist das Grillen ein Prozess der Wärmebehandlung von Lebensmitteln auf einem Rost oder Spieß ohne Fett, daher wird es oft mit dem Backen verglichen. Diese kulinarische Methode wird von vielen Enthusiasten gewählt, die nicht nur den Geschmackswert von Grillprodukten betonen, sondern auch ihren Nährwert. Tatsächlich haben Grillprodukte aufgrund des Fettverlustes (5–20% abhängig von dem Produkt) weniger Kalorien als das ursprüngliche Rohmaterial. Es ist jedoch zu beachten, dass sie nicht nur Fett verlieren, sondern auch Vitamine (etwa 20%) und Mineralstoffe (25–50%). Grillprodukte enthalten auch höhere Mengen an Cholesterin als beispielsweise gekochte. Grillprodukte zeichnen sich durch eine starke Denaturierung von Proteinen aus und enthalten Substanzen, die während der Maillard-Reaktion entstehen, die ihnen einen charakteristischen Geschmack und Geruch verleihen. Leider kann der Grillvorgang auch zur Bildung von gefährlichen chemischen Verbindungen führen, die sich negativ auf die menschliche Gesundheit auswirken können. Dazu gehören beispielsweise polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAH), heterozyklische aromatische Amine (HAA) und Acrylamid.
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