In den letzten Jahrzehnten hat sich der Verzehr von rotem Fleisch erheblich erhöht, insbesondere in hoch entwickelten Ländern. Einige halten es immer noch für eine notwendige Mahlzeitenkomponente. Leider trägt der hohe Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch zur Entwicklung vieler schwerwiegender Krankheiten bei. Die Werkstatt der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) definierte unbehandeltes Fleisch aus Säugetiermuskeln - Rind, Schwein, Lamm, Hammel, Ziege und Pferd - als rotes Fleisch. Verarbeitetes Fleisch hingegen wurde als mit Salz, Rauch, Pökelsalz oder anderen Verfahren behandelt beschrieben, um den Geschmack oder die Konsistenz zu verbessern.
Rotes Fleisch ist nicht an sich schlecht
Rotes Fleisch ist eine Quelle von hochwertigem Protein, da es dem Körper essentielle Aminosäuren liefert. Es enthält auch Vitamine der B-Gruppe (insbesondere B12) und Mineralstoffe wie Selen, Zink oder Hämosäure. Es kann daher in Fällen wie zum Beispiel Anämie empfohlen werden, da Hämosäure zu 20–30% aufgenommen wird, während nicht-Hämosäure (die in Pflanzen vorhanden sind) nur zu 5–15% aufgenommen wird. Obwohl rotes Fleisch die oben genannten essentiellen Nahrungsbestandteile enthält, gibt es gesündere Möglichkeiten, sie bereitzustellen. Fleischprodukte enthalten große Mengen an gesättigten Fettsäuren, deren Verzehr so weit wie möglich eingeschränkt werden sollte. Sie tragen dazu bei, den Gesamtcholesterinspiegel im Blut und den LDL-Cholesterinspiegel zu erhöhen, was sich negativ auf die Gesundheit auswirkt und zur Entwicklung vieler Krankheiten beiträgt. Daher sollte rotes Fleisch in Maßen verzehrt werden.
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