Key Takeaways
Hyperuricemia, commonly referred to as gout, primarily affects middle-aged men and postmenopausal women. It results from excessive uric acid accumulation in the body, leading to crystal formation in joints, urinary tracts, kidneys, and other tissues and arterial walls. The ideal uric acid level in blood serum should not exceed 7 mg/dl. Elevated uric acid levels can contribute to gout development. Poor dietary habits are a significant factor in increased uric acid levels, making immediate dietary adjustments crucial.
Die Ernährung bei Gicht
Das Ziel der purinarmen Ernährung ist es, die Konzentration von Harnsäure im Blut zu reduzieren. Was müssen wir also beachten? Eine vegetarische Ernährung, die reich an Milchprodukten ist, zeigt sehr gute Wirkungen. Dabei ist nicht nur die Auswahl der Lebensmittel wichtig, sondern auch deren Zubereitung. Eine richtig zusammengesetzte Ernährung ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn man die unangenehmen Symptome der Gicht beseitigen und das Fortschreiten der Erkrankung stoppen möchte, sollte man seine Ernährungsgewohnheiten grundlegend ändern. Sehr wichtig ist die Regelmäßigkeit der Mahlzeiten sowie deren Häufigkeit. Das Verzehren von 2 bis 3 großen Mahlzeiten am Tag erschwert es dem Körper, überschüssige Harnsäure zu neutralisieren. Daher wird empfohlen, kleinere Mahlzeiten etwa 4- bis 5-mal täglich zu sich zu nehmen. Durch kleinere Portionsgrößen kann der Körper viel besser mit der Harnsäureproduktion umgehen und verhindert deren Ablagerung in den Gelenken. Wegen der verstärkten Ansammlung von Uraten in der Nacht sollte ein Abstand von 3 bis 4 Stunden zwischen Abendessen und Schlaf eingehalten werden. Auch kulinarische Zubereitungstechniken spielen eine große Rolle: Speisen sollten gedämpft, in Wasser gedünstet, mager und mild gewürzt sein. Komplett vermieden werden sollten gebackene und in Fett frittierte Gerichte, welche die Rückresorption von Uraten fördern und die Beschwerden verstärken.
Erlaubte Lebensmittel bei Gicht
Bei der Ernährungsplanung werden Produkte empfohlen, die nur geringe Mengen an Purinen enthalten oder purinfrei sind. Dazu gehören Milch, Eier, Käse, kleine Mengen Butter, frisches Obst, Gemüse (ausgenommen Hülsenfrüchte), Honig, Zucker, Marmeladen und Konfitüren. Fleisch ist in begrenzten Mengen von etwa 50 g pro Tag erlaubt, sofern es in reichlich Wasser gekocht wurde, ebenso wie Getreideprodukte. Neben den Mahlzeiten spielen Getränke eine wichtige Rolle: Empfohlen werden alkalisiertes Mineralwasser, Getreidekaffee, Kräuter- und Früchtetee, abgekochte Wassersorten mit Fruchtsaft sowie fettarme Milch, magerer Joghurt und Kefir.
Zu vermeidende Lebensmittel bei Gicht
Menschen mit Hyperurikämie sollten Lebensmittel, die reich an Purinverbindungen sind, konsequent aus ihrer Ernährung streichen. Dazu gehören unter anderem: Innereien, Wild, Knochen- und Fleischextrakte, Lammfleisch, Sardinen, Heringe, Sprotten, Spinat, Pilze, Schokolade, Erbsen, Linsen, Bohnen, schwarzer Tee, Kakao und Bohnenkaffee. Ebenfalls nicht empfohlen werden Konserven, scharfe Gewürze, Wurstwaren, Rhabarber, Alkohol sowie tierische Fette mit Ausnahme von Butter und Sahne.
Tabelle der purinarmen und purinreichen Lebensmittel
In den letzten Jahren wurden neue Ernährungsrichtlinien für Menschen mit Gicht entwickelt. Die Lebensmittel werden dabei nach der Menge an Harnsäure klassifiziert, die aus einer bestimmten Portion freigesetzt wird. Man teilt sie in drei Gruppen ein: Gruppe I (weniger als 50 mg Harnsäure), Gruppe II (50 bis 100 mg Harnsäure) und Gruppe III (über 100 mg Harnsäure). Die Basis der Ernährung bilden Produkte der Gruppe I. Der Verzehr von Produkten der Gruppe II sollte eingeschränkt und während akuter Gichtanfälle vermieden werden, während Lebensmittel der Gruppe III praktisch vollständig aus dem Speiseplan gestrichen werden sollten.