Eine der interventionellen Methoden im Tageszyklus zur Verbesserung der Gesundheit basiert auf der Anwendung von Hungerstreiks unterschiedlicher Dauer.
Was genau versteht man unter Fasten und welche verschiedenen Formen gibt es? Historische und moderne Perspektiven auf die zeitweilige Nahrungskarenz
Fasten stellt eine bewusste und gezielte Reduzierung oder vollständige Enthaltung von Nahrungsaufnahme über einen festgelegten Zeitraum dar. Die Beweggründe hierfür können religiöser, kultureller, ethischer oder gesundheitlicher Natur sein. Bemerkenswert ist, dass diese Praxis eine jahrhundertealte Tradition aufweist und bereits in antiken Hochkulturen wie denen Tibets, Chinas, Persiens, Babylons, Arabiens, Griechenlands und Roms Anwendung fand. In der modernen Ernährungswissenschaft existieren zahlreiche Fastenmethoden, angefangen bei einfachen Varianten wie dem **intermittierenden Fasten (Intermittent Fasting, IF)**, das den Tag in eine Fastenphase (meist 14–18 Stunden) und eine Essensphase (6–10 Stunden) unterteilt, bis hin zu strengeren Formen wie mehrtägigen Fastenkuren, die sich über eine Woche oder länger erstrecken können. Zu den gängigsten Methoden zählen: das **alternierende Fasten (ADF, alternate-day fasting)**, bei dem abwechselnd jeden zweiten Tag gegessen oder gefastet wird; das **5:2-Modell**, das fünf normale Essstage mit zwei Fastentagen pro Woche kombiniert (wobei die Fastentage nicht aufeinanderfolgen); die **dreitägige Fastenkur**; sowie das **zeitlich begrenzte Essen (TRF, time-restricted feeding)**, eine Variante des intermittierenden Fastens, bei der der Tag in festgelegte Zeitfenster für Nahrungsaufnahme und Fastenperioden unterteilt wird (z. B. im Verhältnis 8:16).
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