Hashimoto-Erkrankung, eine der häufigsten Autoaggressionskrankheiten, zeichnet sich dadurch aus, dass der Körper aufgrund einer Störung des Immunsystems seine Organe, einschließlich der Schilddrüse, angreift. Diese Erkrankung führt zu einer unkontrollierten Produktion von Antikörpern gegen Schilddrüsenantigene (anti-TPO, anti-TG), was zu einer fortschreitenden Schädigung des Organs und häufig zu einer verlangsamten Stoffwechselrate und einem Übergewicht führt.
Ursachen und Symptome der Hashimoto-Krankheit
Die Hashimoto-Krankheit stellt eine chronische, autoimmune Entzündung der Schilddrüse dar, deren Entstehung durch genetische und ökologische Faktoren beeinflusst wird. Das Auftreten von Hashimoto-Krankheit kann durch eine Kombination von bakteriellen oder viralen Infektionen, Stress, Rauchen, Schwangerschaft, Selenmangel, Jodüberschuss, ionisierender Strahlung und das gleichzeitige Auftreten anderer Autoimmunkrankheiten wie Typ-1-Diabetes, Zöliakie, Psoriasis, Anämie, Haarausfall usw. gefördert werden. Zu den Hauptsymptomen der Hashimoto-Krankheit gehören: – Haarausfall, – trockene und schuppige Haut, – Gesichtsschwellungen, – Heiserkeit, – Gewichtszunahme, – Kältegefühl, – Verstopfung, – Depression, – Schläfrigkeit und Müdigkeit, – Konzentrationsschwierigkeiten, – Kropf, – Menstruationsstörungen, – Unfruchtbarkeit. Ein Hauptsymptom, mit dem sich insbesondere Menschen mit Hashimoto-Krankheit auseinandersetzen müssen, ist die übermäßige Gewichtszunahme. Dies ist auf eine Verringerung des Grundumsatzes (BMR) um bis zu 30% aufgrund einer Schädigung der Schilddrüse zurückzuführen, die aufhört, ausreichende Mengen an Tetrajodthyronin (FT4) und Trijodthyronin (FT3) zu produzieren.
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