In the natural environment, the activity of organisms is not unequivocally assigned to a specific time of day. Humans experience the peak of daily vitality in the morning hours, but there are also animals that lead a nocturnal lifestyle. However, humans are the only beings who consciously change their natural, daytime activity to compulsory functionality at night, which occurs, for example, during night shift work. Such a pattern conflicts with our biological rhythms, leading to changes in sleep patterns and dietary habits among shift workers that can have serious health implications.
Biologische Rhythmen: Definition, Mechanismen und ihre Bedeutung für den menschlichen Organismus
Die überwiegende Mehrzahl der physiologischen und verhaltensbezogenen Abläufe in lebenden Organismen unterliegt regelmäßigen, wiederkehrenden Schwankungen, die als biologische Rhythmen bezeichnet werden. Beim Menschen stehen diese internen Oszillationen in engem Zusammenhang mit astronomischen Zyklen – der Rotation der Erde um ihre eigene Achse (zirkadianer Rhythmus), dem jährlichen Umlauf der Erde um die Sonne (Jahresrhythmus) sowie den Mondphasen (circalunarer Rhythmus), wie Adamczak-Ratajczak in ihrer Veröffentlichung aus dem Jahr 2014 hervorhebt. Obwohl es den Anschein haben mag, dass menschliche Aktivitäten vollständig von diesen natürlichen Kreisläufen abhängig sind, deuten Forschungsergebnisse sowohl auf das Vorhandensein exogener Rhythmen hin – gesteuert durch Umweltfaktoren wie Sonneneinstrahlung oder Umgebungstemperatur – als auch auf endogene Rhythmen, die durch eine innere "molekulare Uhr" generiert werden. Diese ist primär im Hypothalamus, genauer gesagt in den Nuclei suprachiasmatici, lokalisiert.
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