Alkohol ist eine weit verbreitete Substanz, die psychoaktive, suchterzeugende und schädliche Auswirkungen auf unseren Körper hat, insbesondere wenn man den aus dem Stoffwechsel von Alkohol entstehenden organischen Säuren Beachtung schenkt. Bei mäßigem Konsum kann er gesundheitsfördernd wirken, insbesondere bei Rotwein, der reich an wertvollen Polyphenolen ist. Allerdings kann übermäßiger Alkoholkonsum zu Störungen in der Funktion von Organen und der Entstehung verschiedener Krankheiten führen, wie beispielsweise Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, Herzerkrankungen, Leberzirrhose oder bestimmte Krebsarten.
Ethanol - Energiewert
Ethanol ist eine Energiequelle mit einem relativ hohen Energiewert, da ein Gramm Ethanol ungefähr 7,1 Kilokalorien enthält. Einige alkoholische Getränke enthalten neben Wasser und Ethanol auch kleine Mengen an Nährstoffen wie Kohlenhydrate, Proteine, Mineralstoffe und Vitamine. Dazu gehören insbesondere Rotwein und dunkles unpasteurisiertes Bier. Es gibt erhebliche Unterschiede im Energiegehalt von Standardportionen alkoholischer Getränke. Ein Schnapsglas mit 40% Alkoholgehalt und einem Fassungsvermögen von 40 ml liefert 92,4 Kilokalorien, ein 125-ml-Glas Wein liefert zwischen 75 und 120 Kilokalorien, und ein halber Liter Bier liefert zwischen 245 und über 330 Kilokalorien. Whisky enthält die höchste Menge an Kalorien pro 100 Gramm Produkt (250 kcal), Wodka mit 40% Alkoholgehalt enthält etwas weniger Kalorien (233,1 kcal), während die geringste Menge an Kalorien in 100 Gramm trockenem Rotwein (68 kcal) und trockenem Weißwein (66 kcal) sowie Bier (43,3 kcal) enthalten ist. Es sollte auch erwähnt werden, dass farbenfrohe Cocktails, in denen verschiedene Arten von Alkohol gemischt werden, aber auch kalorienreiche Zusatzstoffe wie Sirup, Zucker, Eigelb, kohlensäurehaltige Getränke und Energydrinks verwendet werden, den Energiegehalt des Getränks erheblich erhöhen. Aus ernährungsphysiologischer Sicht kann der Verzehr von Alkohol (insbesondere in größeren Mengen) in reiner Form oder in Form von Cocktails das Erreichen des gewünschten Ziels, nämlich die Gewichtsabnahme, erheblich erschweren, und kann auch zu Schäden an vielen Organen und einer Beeinträchtigung der Funktion vieler Systeme führen. Am häufigsten werden negative Auswirkungen in der Leber, der Bauchspeicheldrüse, dem Verdauungstrakt, dem Blutkreislauf, dem Immunsystem und dem sich entwickelnden Fötus beobachtet.
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