Östrogenüberlegenheit, auch bekannt als östrogene Dominanz, ist ein hormoneller Zustand, bei dem der Östrogengehalt im Körper im Vergleich zu anderen Hormonen wie Progesteron unverhältnismäßig hoch ist. Östrogene, die am stärksten mit dem weiblichen Fortpflanzungssystem verbunden sind, spielen eine entscheidende Rolle bei vielen physiologischen Prozessen sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Obwohl sie für die ordnungsgemäße Funktion des Körpers unerlässlich sind, kann ein Überschuss zu einer Reihe von gesundheitlichen Problemen führen.
Die Rolle von Östrogenen im Körper
Östrogene sind eine Gruppe von Geschlechtshormonen, die eine entscheidende Rolle im Organismus von Frauen und Männern spielen. Die wichtigsten Arten von Östrogen sind Östron (E1), Östradiol (E2) und Estriol (E3), wobei Östradiol die höchste biologische Aktivität aufweist. Zu ihren wichtigsten Funktionen gehören: die Entwicklung und Regulierung des Reproduktionssystems, der Einfluss auf die Mineraldichte der Knochen, die Regulierung des Stoffwechsels, insbesondere von Lipiden und Kohlenhydraten, der Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System und das Lipidprofil, die Regulierung der Gehirnfunktion und Stimmung sowie entzündungshemmende Wirkungen und Einflüsse auf das Immunsystem. Östrogene sind nicht nur für die Reproduktion notwendig, sondern auch für den allgemeinen Gesundheitszustand und das Wohlbefinden. Sowohl ein Überschuss als auch ein Mangel an Östrogenen können zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen, daher ist die Überwachung und Aufrechterhaltung des richtigen Spiegels entscheidend für die Erhaltung der Gesundheit (K.J. Hamilton et al., 2017).
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