Eine vegane Diät, die Fleisch, Milchprodukte, Eier und alle tierischen Produkte ausschließt, ist sehr restriktiv und schwer zu pflegen, aber mit richtiger Balance und richtiger Ergänzung kann sie viele gesundheitliche Vorteile bringen. Daher hat sie in den letzten Jahren zunehmend an Popularität gewonnen. Es gibt jedoch Personen, die sich für weitere Einschränkungen in der Ernährung entscheiden. Ein Beispiel dafür ist die vitarianische Diät, die auf dem Verzehr von unverarbeiteten und unbehandelten Produkten basiert, die nicht bei einer Temperatur von über 42°C erhitzt wurden.
Die grundlegenden Prinzipien des Veganismus
Die grundlegende Prämisse der veganen Ernährung ist der Verzehr von natürlichen und unverarbeiteten Produkten, die am besten nicht thermisch verarbeitet werden, und wenn schon, nicht mehr als 42°C. Dies wird durch die Überzeugung geleitet, dass der Lebensmittelverarbeitungsprozess mit zahlreichen Verlusten von Vitaminen und Mineralstoffen verbunden ist, sowie mit der Zerstörung von Enzymen, die für das ordnungsgemäße Funktionieren des Körpers erforderlich sind. In der Praxis bedeutet dies jedoch, dass man ausschließlich rohes Gemüse, Obst, Pflanzen, Öle (auch kaltgepresst), Pflanzensamen und Salzen konsumiert. Die vegane, weniger restriktive Form des Veganismus, erlaubt auch die Einbeziehung von Milch in die Ernährung, aber sie darf nicht pasteurisiert werden. Es gibt auch Menschen, die rohes Fleisch in ihre Speisepläne einbeziehen, was jedoch sehr selten ist. Es ist verboten, zu kochen, braten, dünsten oder backen, und die einzigen möglichen Verarbeitungsmethoden sind das Pürieren, Mahlen, Einweichen oder Fermentieren. Beispielhafte Mahlzeiten sind daher Cocktails, Salate oder Säfte (B. Davis 2010).
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