Bei Nahrungsmitteln sind Kinder oft wählerisch – das ist nichts Neues. Die Ablehnung bestimmter Produkte oder der Widerstand gegen die Einführung neuer Geschmacksrichtungen in die Ernährung kann Teil der normalen Entwicklung eines Kindes sein. Allerdings gibt es Fälle, in denen dieses Verhalten die Norm überschreiten und auf ein ernsthafteres Problem hinweisen kann. In solchen Situationen wird immer häufiger eine Diagnose von ARFID, also Ernährungsstörung, die mit der Vermeidung oder Begrenzung von Nahrungsmitteln verbunden ist, gestellt.
Was ist die Essstörung ARFID?
ARFID ist eine Form von Essstörung, die durch Schwierigkeiten beim Verzehr der richtigen Menge oder Auswahl an Lebensmitteln gekennzeichnet ist. Die Folgen sind Mangelernährung, Mangelernährung und negative Auswirkungen auf den täglichen Betrieb und die körperliche und geistige Gesundheit der betroffenen Person. Menschen mit ARFID können bestimmte Kategorien von Lebensmitteln aufgrund ihres Geschmacks, Geruchs, ihrer Konsistenz und sogar ihrer Farbe vermeiden. Sie bevorzugen normalerweise eine sehr begrenzte Auswahl an Produkten, oft bestimmter Marken, und Versuche, Veränderungen vorzunehmen, werden in der Regel mit starkem Widerstand begegnet. Es ist wichtig zu beachten, dass eine wesentliche Eigenschaft von ARFID das Fehlen einer Verbindung mit dem äußeren Erscheinungsbild der betroffenen Person ist - bei Menschen, die von dieser Störung betroffen sind, kann sowohl Untergewicht als auch Übergewicht festgestellt werden. Die Störung kann sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen auftreten, beginnt jedoch in der Regel in der frühen Kindheit. Häufig ist es ein multidimensionales Phänomen, das durch verschiedene Faktoren wie genetische, psychologische, Umwelt- und soziale Einflüsse verursacht wird, und seine Behandlung ist komplex und erfordert die Beteiligung der gesamten Familie (D. K. Katzman, M. L. Norris, N. Zucker 2019).
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