Das Nahen des Sommerendes und der Beginn des Herbstes kündigt den Start der Pilzsaison an. Ausflüge in den Wald bieten eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Freizeit aktiv zu gestalten und unvergessliche Momente im Kreise der Familie oder Freunde zu verbringen. Nach korrekter thermischer Verarbeitung können die Waldpilze als außerordentlich nahrhafte Bestandteile von Mahlzeiten auf den Tisch kommen. In Geschäften findet man sie jedoch am häufigsten in getrockneter, marinierter oder eingelegter Form. Pilze sind vor allem aufgrund ihres unverwechselbaren Geschmacks und Aromas geschätzt, weshalb sie in vielen kulinarischen Kreationen wie Teigtaschen, Kroketten, Pasteten oder als Ergänzung zu Käse und Wurst verwendet werden. Seit Jahrhunderten finden Pilze auch in der traditionellen Volksmedizin ihre Anwendung. Die Tradition des Pilzesammelns ist insbesondere in den Ländern Mittel- und Osteuropas, einschließlich Polen, stark verwurzelt.
Nährstoffe in Pilzen
In Polen wurden mehr als 14 000 Arten von Pilzen beschrieben, von denen mindestens 2 000 als essbar gelten. Die am häufigsten gesammelten wild wachsenden Pilze sind: edler Steinpilz, Riesenbovist, roter Fliegenpilz, grüner Krempling, brauner Totentrompeter, gewöhnlicher Butterpilz, roter Milchling und essbarer Pfifferling. In Polen werden Lebensmittelvergiftungen (einschließlich der tödlichen) am häufigsten durch etwa 35 Arten verursacht, darunter auch halluzinogene und narkotische Pilze. Frische Pilze sind ein Produkt mit niedrigem Kaloriengehalt aufgrund ihres hohen Wassergehalts. Ihr Kaloriengehalt beträgt 50-70 kcal pro 100 g. Sie haben eine niedrige Nährstoffdichte, was bedeutet, dass sie die Menge an Nahrung erhöhen können, ohne die Kalorienmenge erheblich zu erhöhen. Der Nährwert von Pilzen beruht hauptsächlich auf dem Vorhandensein von Proteinen. Da einige Pilzarten mehr Protein enthalten als andere pflanzliche Produkte, werden Pilze oft als 'Fleisch des Waldes' bezeichnet. Pilze sind auch eine wertvolle Quelle für Kohlenhydrate, Fettsäuren, Mineralien und Vitamine, einschließlich Vitamin B und D2. Waldpilze sollten nicht von Kindern und Personen verzehrt werden, die an Magen-Darm-Erkrankungen leiden. Pilze enthalten unlösliche Ballaststoffe und verweilen lange im Magen-Darm-Trakt, was sie schwer verdaulich macht. Daher ist es ratsam, den Zubereitungsweg zu beachten und auf das Braten sowie das Hinzufügen fettiger Saucen zu verzichten, was den Verdauungsprozess zusätzlich verlängern kann. Besser ist es, sich für das Kochen, Dünsten oder Backen zu entscheiden. Pilze reichern in ihren Geweben Metalle und Metalloide an, darunter auch Schwermetalle. Die Intensität der Absorption hängt von vielen Faktoren ab, einschließlich Klima, pH-Wert des Bodens und der Anwesenheit chemischer Substanzen. Obwohl Pilze kein erhebliches Risiko für den Menschen darstellen, wenn es um den Gehalt an Schwermetallen geht, ist es dennoch ratsam, den Verzehr aufgrund der Kumulation von Cadmium und Quecksilber einzuschränken.
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