Pflanzliche Getränke sind eine beliebte Alternative zu traditioneller Milch. Sie werden hauptsächlich von Personen mit Kuhmilchproteinallergie, Veganern und Menschen, die ihre Ernährung bereichern möchten, verwendet. Das Ersetzen von Milch aus Säugetieren ist derzeit sehr im Trend. In den meisten Cafés kann man ohne Probleme einen Kaffee mit Getränken bestellen: Kokos-, Soja- oder Mandelgetränken. Ist es möglich, einen gesunden und wertvollen pflanzlichen Getränk selbst zuzubereiten? Woran sollte man sich bei der Auswahl orientieren? Was ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Arten dieser Getränke?
Warum eine pflanzliche Flüssigkeit nicht als Milch bezeichnet werden kann
Gemäß der Verordnung der Europäischen Union darf nur eine Substanz, die von den Milchdrüsen von Säugetieren abgegeben wird, als Milch bezeichnet werden. Pflanzliche Getränke sind jedoch Suspensionen von in Wasser zerkleinerten und gelösten Pflanzenbestandteilen, die an Milchprodukte tierischen Ursprungs erinnern. Sie stammen aus Getreide, Hülsenfrüchten und Nüssen und haben keinerlei Beziehung zu tierischem Rohstoff. Die Verwendung des Begriffs "pflanzliches Getränk" ist daher falsch. Pflanzliche Getränke, unabhängig davon, auf welchen Produkten sie basieren, bestehen hauptsächlich aus Wasser. Abhängig von der Art und dem Hersteller variieren pflanzliche Getränke in ihrem Protein-, Kohlenhydrat-, Fett- und Ballaststoffgehalt sowie ihrem Kaloriengehalt. Um eine ähnliche Nährstoffzusammensetzung wie Kuhmilch zu erreichen, werden pflanzliche Getränke z. B. mit Kalzium oder Vitaminen angereichert.
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