In Verbindung mit der gestiegenen Beliebtheit der pflanzenbasierten Ernährung in den letzten Jahren ist ein dynamisches Wachstum im veganen und vegetarischen Lebensmittelsektor zu beobachten - Sojaprodukte, Pasten und andere Hülsenfruchtgerichte, aber auch Produkte, die traditionellen Lebensmitteln ähneln. In den Regalen findet man Getränke und Joghurts auf pflanzlicher Basis, Käseersatz, vegane Burger und Wurstwaren. Immer häufiger gibt es auch Produkte, die Fischgerichte imitieren, aber wie sieht es mit ihrem Nährwert aus? Lohnt es sich, sie in den täglichen Speiseplan aufzunehmen?
Nährstoffzusammensetzung von Fischen
Das Verständnis der Nährstoffzusammensetzung von Fischen ist wichtig, da sie als wertvoller Bestandteil der täglichen Ernährung gelten - vor allem als hervorragende Quelle für vollständiges Protein (im Durchschnitt 16-20% pro Art). Auf der Grundlage des Fettgehalts können Fische in mager (mit einem Fettgehalt von < 5%) und fettreich (5-15% Fett) unterteilt werden. Zu den mageren Fischen gehören m.in. Kabeljau, Hecht, Myrung und Bachforelle. Aufgrund des geringen Fettgehalts haben sie eine niedrige Kalorienmenge - etwa 80-100 kcal pro 100g (was bei der Planung einer kalorienarmen Diät von Vorteil sein kann) und sind leicht verdaulich. Fettreiche Fische sind hingegen eine reichhaltige Quelle für ungesättigte Fettsäuren - insbesondere Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA). Diese Fettsäuren sind Bestandteil der Zellmembranen und tragen zum ordnungsgemäßen Funktionieren vieler Organsysteme bei, einschließlich des Nervensystems, des Atmungssystems und des Herz-Kreislauf-Systems. Der menschliche Körper kann diese Fettsäuren nicht selbst synthetisieren; sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Zu den fettreichen Fischen gehören m.in. Lachs, Hering, Sardine, Aal und Regenbogenforelle. Darüber hinaus sind Fische eine Quelle für Vitamin D sowie einige B-Vitamine und Mineralstoffe wie Phosphor, Jod und Kalium. Die Autoren der Ernährungsnormen für die polnische Bevölkerung empfehlen Erwachsenen, mindestens zwei Portionen Fisch pro Woche (einschließlich mindestens einer Portion fettreicher Fische) zu sich zu nehmen, um eine ausreichende Menge an EPA- und DHA-Fettsäuren zu erhalten (H. Mojska et al. 2020). Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Fische nicht die einzige Quelle für diese Fettsäuren sind. Der menschliche Körper kann auch eine andere Omega-3-Fettsäure - Alpha-Linolensäure (ALA) - in diese umwandeln, die in vielen pflanzlichen Produkten vorkommt. Eine weitere Option ist die Verwendung einer geeigneten Supplementierung.
Sie haben begonnen, einen PRO-Artikel zu lesen
Sie können das erste Kapitel lesen. Um den gesamten Artikel zu lesen und alle Inhalte freizuschalten, wechseln Sie zum PRO-Konto.