Viele Menschen kämpfen mit Kopfschmerzproblemen, die verschiedene Ursachen haben können. Obwohl man oft die Begriffe Migräne und Nackenschmerzen synonym verwendet, handelt es sich tatsächlich um völlig unterschiedliche Angelegenheiten. Gibt es überhaupt Unterschiede zwischen ihnen? Wie geht man mit solchen Zuständen um?
Migräne: Definition, neurovaskuläre Mechanismen und klinische Merkmale der Erkrankung
Migräne stellt eine eigenständige, neurovaskulär bedingte Erkrankung dar, die zu den primären Kopfschmerzsyndromen gezählt wird und durch eine komplexe Pathophysiologie gekennzeichnet ist. Aktuelle wissenschaftliche Modelle gehen davon aus, dass die Entstehung auf eine plötzliche, pathologische Vasokonstriktion der extrakraniellen Arterien zurückzuführen ist, welche die Hirngewebe versorgen. Diese Gefäßverengung führt zu Mikrozirkulationsstörungen und einer regionalen Minderperfusion bestimmter Hirnareale, was wiederum episodische, häufig pulsierende Schmerzen von beträchtlicher Intensität auslöst. Begleitend treten neurologische, autonome und kognitive Symptome auf, die die Lebensqualität der Betroffenen deutlich beeinträchtigen und eine multidisziplinäre diagnostische sowie therapeutische Herangehensweise erfordern.
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