Matcha gewinnt an Beliebtheit aufgrund seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften. Es kann sogar in den beliebtesten Geschäften und Restaurants gefunden werden. Es wird auch immer häufiger als Superfood bezeichnet. Hat es wirklich einen solch positiven Einfluss auf den menschlichen Körper?
Eigenschaften des Matcha-Tees
Matcha ist eine Sorte japanischer Grüntee (Camellia sinensis). Es wird in pulverisierter Form verkauft, da die Art und Weise, wie es zubereitet wird, von der traditionellen Teezubereitung abweicht. Die Zubereitung von Matcha erfordert die Verwendung einer speziellen Bambus-Bürste – Chasen, die die Körner sanft zerbricht und das Entstehen von Klumpen verhindert. Diese Art von Grüntee ist besonders geschätzt wegen seines hohen Gehalts an Antioxidantien und zahlreichen Verbindungen mit gesundheitsfördernden Eigenschaften. Das liegt an einer speziellen Anbaumethode, bei der die Sträucher während des gesamten Vegetationszeitraums mit Bambusmatten bedeckt werden, um sie vor übermäßiger Sonneneinstrahlung zu schützen, was zur Vermeidung des Verlustes wertvoller Eigenschaften beiträgt. Während dieses Prozesses sind die Pflanzen auch in der Lage, mehr gesundheitsfördernde Substanzen wie Chlorophyll und Theanin zu produzieren, die nicht nur für die charakteristische grüne Farbe, sondern auch für den Geschmack des Getränks verantwortlich sind. Matcha enthält keine bitteren Bestandteile, auch bei längerem Aufbrühen. Es wird als eine der aromatischsten Grünteesorten angesehen und von Forschern als zehnmal wertvoller als andere Grüntee-Sorten eingeschätzt (I. Sivanesan et al. 2021).
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