Nicht nur harte Arbeit verbessert die körperliche Fitness. Heutzutage wird zunehmend auf evidenzbasierte Medizin gesetzt, und Trainer und Physiotherapeuten verzichten auf veraltete Methoden, um Platz für wirksamere und innovativere Lösungen zu schaffen. Ein perfektes Beispiel ist das Impotenztraining, auch als Inertialtraining bekannt. Bringt es überhaupt irgendwelche Vorteile und wenn ja, wer kann davon profitieren?
Grundlagen des Trägheits-Trainings
Um die Grundsätze des Trägheits-Trainings besser zu verstehen, kann man mit einer Beschreibung der Muskelarbeit während eines typischen Krafttrainings beginnen, bei dem ein äußerer Widerstand genutzt wird. Als Beispiel kann eines der beliebtesten Trainingsübungen, wie das Biegen des Unterarms mit Hanteln, dienen. In der Ausgangsposition ist der zweiköpfige Muskel vollständig gestreckt, und mit dem Beginn der Bewegung (Biegen) beginnen die Muskelfasern, sich zusammenzuziehen und zu verkürzen, was als konzentrische Phase bezeichnet wird. In dieser Phase versuchen die Fasern, den Widerstand zu überwinden, der sowohl von den Hanteln als auch von der Schwerkraft ausgeht. Nach Erreichen der Endposition - dem maximalen Zusammenziehen und Biegen des Unterarms - folgt der zweite Teil des Trainings, nämlich die langsame Rückkehr in die Ausgangsposition. In dieser Phase wechseln die Fasern in die exzentrische Phase, in der sie sich dehnen und verlängern, gleichzeitig wirkt jedoch immer noch die Kraft des Widerstands auf den Muskel. Es ist besonders wichtig, dass die Kräfte des Widerstands (Schwerkraft und Belastung) konstant sind, was im Falle fehlender Kontrolle zu Verletzungen führen kann.
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