Osteoporose ist eine andauernde Störung, die das Knochenskelett betrifft. Sie gilt als Zivilisationskrankheit und wird als stille Epidemie bezeichnet. Dies liegt daran, dass sie anfänglich keine Symptome aufweist, jedoch schmerzlos der Zustand des Skelettsystems verschlechtert. Eine richtige Ernährung ist ein sehr wichtiger Bestandteil sowohl der Prävention als auch der Behandlung von Osteoporose. Es sollte auf Nährstoffe geachtet werden, die eine positive Wirkung auf das Knochengewebe haben, sowie auf solche, die eine negative Wirkung darauf haben.
Ursachen und Symptome von Osteoporose
Osteoporose, früher als Knochenerkrankung bekannt, führt zu einer erheblichen Schwächung der Struktur des Skelettsystems, insbesondere der langen Knochen wie dem Oberschenkel- und Speichenknochen. Mit dem Fortschreiten der Krankheit kann auch ein signifikanter Verlust an Knochenmasse beobachtet werden. Zu den Symptomen gehören starke Schmerzen in den Knochen, Verformung des Brustkorbs (auch als Witwenbuckel bekannt), sinkende Lungenkapazität und Brüche (insbesondere der langen Knochen wie dem Oberschenkel- und Speichenknochen). Auch eine allmähliche Verringerung der Körpergröße kann beobachtet werden. Es ist wichtig zu beachten, dass Brüche, die durch fortgeschrittene Osteoporose verursacht werden, in der Regel durch eine leichte Verletzung verursacht werden, die normalerweise keine solchen Schäden verursachen würde. Diese Brüche werden als niedrigenergetische oder osteoporotische Brüche bezeichnet. In den meisten Fällen (ca. 70%) entwickelt sich die Krankheit als Folge von Störungen im Stoffwechsel des Knochens, die als primäre Osteoporose bezeichnet wird. Der Rest von 30% wird als sekundäre Osteoporose diagnostiziert. Zu den Ursachen gehören hormonelle Störungen, unzureichende Aufnahme von Nährstoffen, Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten, Heparin und Glukokortikoiden (umgangssprachlich als Steroide bekannt). Es gibt Risikofaktoren, die das Risiko für die Entwicklung der Krankheit erhöhen. Diese Faktoren werden in drei Gruppen unterteilt. Die erste Gruppe umfasst nicht modifizierbare Faktoren wie weibliches Geschlecht, fortgeschrittenes Alter, ethnische Herkunft (kaukasische Rasse), familiäre und genetische Veranlagung. Die zweite Gruppe umfasst teilweise modifizierbare Faktoren wie niedriger BMI, prä- und postmenopausaler Zustand, das Vorhandensein anderer Krankheiten und die Einnahme bestimmter Medikamente. Die dritte Gruppe umfasst modifizierbare Faktoren, auf die der Mensch Einfluss hat, wie z.B. Kalzium- und Vitamin D-Mangel, eiweißarme Ernährung, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und Koffein und sitzender Lebensstil.
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