Die Aufnahme von Nahrungsmitteln in unseren täglichen Speiseplan hat zweifellos Auswirkungen auf alle Aspekte unserer Gesundheit, nicht nur physisch, sondern auch psychisch. Es ist schon länger bekannt, dass die Stimmung die Ernährungswahl beeinflussen kann. Es gibt jedoch bestimmte Hinweise, die darauf hindeuten, dass das, was auf unserem Teller liegt, Emotionen und Wohlbefinden regulieren kann.
Allgemeine Informationen über Angststörungen
Angststörungen sind eine der häufigsten psychischen Erkrankungen in Polen, und laut den neuesten Daten leiden bis zu 14% der Menschen in der Europäischen Union an schweren Angstzuständen (Z. Kroplewski, A. Serocka, M. Szczelniak, 2019). In den letzten Jahren ist die Anzahl der von diesen Störungen betroffenen Menschen aufgrund der epidemiologischen Situation und politischer Ereignisse erheblich gestiegen. Untersuchungen, die in Polen unmittelbar nach dem Ausbruch der Pandemie durchgeführt wurden, zeigen, dass bis zu 75% der Befragten unter starken Ängsten leiden (M. Babicki, A. Mastalerz-Migas, 2021). Angststörungen sind allgemein als übermäßige Schutzreaktionen auf die Umwelt zu beschreiben, die durch unrealistische Vorstellungen und Gedanken über Gefahren hervorgerufen werden (Z. Kroplewski, A. Serocka, M. Szczelniak, 2019). Um als Angststörung diagnostiziert zu werden, müssen sie mindestens 6 Monate andauern und dürfen nicht mit anderen psychischen Störungen oder dem Konsum psychoaktiver Substanzen zusammenhängen (J. Stasiuk et al., 2014). Zu den Angststörungen gehören generalisierte Angststörungen, Panikstörungen und soziale Phobien sowie Agoraphobie (Angst vor offenen Räumen). Diese Störungen werden oft übersehen, was zu einer ineffektiven und langwierigen Behandlung führt. Die Behandlung umfasst die Einnahme von Medikamenten sowie psychotherapeutische oder psychologische Unterstützung. Es ist erwiesen, dass Frauen mehr als Männer an Angststörungen leiden (B. Bandelow, S. Michaelis, D. Wedekind, 2017). Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Frauen im Allgemeinen nicht so sehr unter ihren Krankheiten leiden wie Männer und deshalb eher Hilfe suchen als Männer. Diese Störungen treten am häufigsten in jungen Jahren auf: Phobien im Alter von etwa 3 bis 10 Jahren und generalisierte Angststörungen und Panikattacken zwischen 20 und 24 Jahren (B. Bandelow, S. Michaelis, D. Wedekind, 2017). Sie können jedoch auch später im Leben auftreten. In der Regel verlaufen sie chronisch und erschweren das tägliche Leben erheblich. Zu den Angststörungen gehören viele verschiedene Erkrankungen, so dass es unmöglich ist, die Ursache festzustellen. Sie können biologische, genetische, Verhaltens- oder psychologische Ursachen haben, aber das Thema erfordert weiterhin weitere Forschungen. Zu den Hauptmerkmalen von Angststörungen gehören unter anderem Angst, Sorgen, Traurigkeit, Aufmerksamkeitsstörungen, Schlafstörungen, Migräne, Atembeschwerden, Empfindungsstörungen, Schluckbeschwerden, Verdauungsstörungen, Tachykardie, Konzentrationsstörungen, Spannungen, zwanghafte Gedanken und Handlungen, Vermeidung von Angst auslösenden Situationen, Entfremdung und Panikattacken.
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