Insulinresistenz ist eines der grundlegenden Gesundheitsprobleme der heutigen Welt. Sie betrifft 25 bis 35% der Bevölkerung in den westlichen Ländern (M. Mirabelli et al. 2020). Wenn sie nicht behandelt wird, kann sie zu vielen Stoffwechselstörungen führen, einschließlich Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar Unfruchtbarkeit. Eine sorgfältig geplante Diät kann dazu beitragen, das Risiko der Entwicklung von Insulinresistenz und ihrer Verschlimmerung zu verringern. Was ist Insulinresistenz? Wie sollte die Ernährung bei Insulinresistenz aussehen?
Was bedeutet Insulinresistenz?
Insulinresistenz (IO) ist ein Zustand, bei dem die Zellen des Körpers eine verminderte Empfindlichkeit gegenüber Insulin aufweisen, was zu erhöhten Blutzuckerspiegeln bei normalem oder zu hohem Insulinspiegel führt. Es werden zwei Arten von Insulinresistenz unterschieden: die Leberinsulinresistenz und die Muskelinsulinresistenz. Insulin ist ein Hormon, das von den Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse als Reaktion auf die Aufnahme von Nahrung produziert wird. Seine Hauptaufgabe besteht darin, den Blutzuckerspiegel zu regulieren, indem es Glukose in die Zellen einführt, indem es Insulinrezeptoren nutzt. Im Falle von Insulinresistenz reagieren die Zellen nicht auf Insulin, was zu einem ständigen Anstieg des Blutzuckerspiegels und der Unfähigkeit führt, diesen als Energiequelle zu nutzen. Als Folge davon produziert die Bauchspeicheldrüse immer mehr Insulin, was die Resistenz der Zellen gegenüber diesem Hormon erhöht. Ein Überschuss an Insulin kann zur Entwicklung von Übergewicht, Fettleibigkeit, nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung, Bluthochdruck, Lipidstörungen und Unfruchtbarkeit führen (Mirabelli et al., 2020).
Sie haben begonnen, einen PRO-Artikel zu lesen
Sie können das erste Kapitel lesen. Um den gesamten Artikel zu lesen und alle Inhalte freizuschalten, wechseln Sie zum PRO-Konto.