In der heutigen Zeit kursieren viele Gespräche über Essstörungen, die hauptsächlich junge Frauen betreffen, die unaufhörlich Schönheit jagen. Eine so unverschämte Jagd führt zu Störungen in den Köpfen junger Mädchen, die zu Problemen mit grundlegenden Lebensfunktionen führen, in diesem Fall im Zusammenhang mit Nahrungsaufnahme. Bulimie ist eine der schädlichsten Störungen im Zusammenhang mit der Ernährung, da ihre Auswirkungen nicht mit bloßem Auge sichtbar sind, aber die Zerstörung, die sie im Körper junger Menschen anrichtet, ist erheblich! Wenn Sie die Ursachen erfahren möchten, laden wir Sie zur Fortsetzung der Lektüre ein.
Bulimia nervosa: Definition, Symptome und psychogene Essstörung – ein medizinischer Überblick
Bulimia nervosa (von lateinisch *bulimia nervosa*) stellt eine schwerwiegende psychische Störung im Rahmen der Essstörungen dar, die durch wiederkehrende Episoden von Heißhungerattacken mit anschließendem kompensatorischem Verhalten – wie selbstinduziertes Erbrechen, missbräuchliche Einnahme von Abführmitteln oder exzessive körperliche Betätigung – gekennzeichnet ist. Der Begriff "Bulimie" leitet sich vom griechischen *boulimía* (βουλιμία) ab, was wörtlich "Ochsenhunger" bedeutet und metaphorisch einen unkontrollierbaren, übermächtigen Drang nach Nahrungsaufnahme beschreibt. Als eigenständige nosologische Entität wurde sie im Jahr 1979 vom britischen Psychiater Gerald Russell definiert, der ihre Symptomatik erstmals systematisch beschrieb und betonte, dass ihre Prognose unter Umständen ungünstiger ausfallen kann als bei der Magersucht (Anorexia nervosa). Das Kernmerkmal der Bulimie besteht in periodisch auftretenden Essanfällen, während derer Betroffene die Fähigkeit verlieren, Menge und Art der konsumierten Lebensmittel rational zu steuern, wobei häufig hochkalorische, leicht verdauliche Nahrungsmittel in zwanghafter Weise verzehrt werden.
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