Schokolade, die seit Jahrtausenden bekannt ist, hat zahlreiche Veränderungen in der Produktion und Verwendung durchlaufen. Heutzutage wird sie hauptsächlich als Bestandteil von stark verarbeiteten Süßigkeiten wahrgenommen. Allerdings wurde entdeckt, dass der Verzehr von Schokolade in der Form, die der ursprünglichen am nächsten kommt, also bitter und mit hohem Kakaoanteil, gesundheitliche Vorteile bieten kann. Es lohnt sich, sich zu fragen, welche Eigenschaften das sind und warum sie sich aus dem Inhalt der Schokolade ergeben.
Geschichte der Schokoladenursprünge
Kakaopflanzen stammen ursprünglich aus Süd- oder Mittelamerika und sind seit Tausenden von Jahren in dieser Region präsent. Die Ursprünge von Schokolade gehen jedoch auf das Volk der Maya zurück, die Kakaobäume anbauten und deren Früchte zur Herstellung eines Getränks auf Basis von heißem Wasser mit Zusatz von Gewürzen verwendeten, das sie als "Essen der Götter" bezeichneten. Kakaobohnen (beschrieben als "geheimnisvoll aussehende Mandeln") gelangten im frühen 16. Jahrhundert nach Europa, erlangten jedoch aufgrund der ungünstigen Bedingungen zunächst keine große Popularität. Der Prozess der Schokoladenherstellung beginnt mit der Ernte der Kakaosamen, die anschließend fermentiert, geröstet, geschält und gemahlen werden. Auf diese Weise entsteht Kakaomasse, aus der Kakao, Kakaobutter und andere fettfreie feste Substanzen gewonnen werden. Kakaobutter wird dann mit anderen Zutaten (z.B. Kakao, Zucker, Milch) gemischt, um Schokolade herzustellen. Heutzutage sind auf dem Markt drei Arten von Schokolade am beliebtesten: Vollmilch, weiße und dunkle.
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