Dauerhafter Stress, Mangel an ausreichendem Schlaf, Verfolgung von übermäßiger Aktivität sind nur einige der Faktoren, die zu andauernder psychischer und körperlicher Erschöpfung führen können. Es gibt jedoch einfache und leicht zugängliche Möglichkeiten, sich selbst zu versorgen und zu entspannen. Hier sind einige Entspannungsmethoden, die Sie anwenden können, nachdem Sie einen anstrengenden Tag hatten und als Teil einer gesunden Routine behandeln können.
Dufttherapie: Anwendung ätherischer Öle zur Förderung des psychophysischen Wohlbefindens
Unter Aromatherapie versteht man eine gezielte therapeutische Methode, bei der hochkonzentrierte pflanzliche Extrakte – sogenannte ätherische Öle – eingesetzt werden, um das psychophysische Gleichgewicht zu stärken. Die Bandbreite verfügbarer Öle, darunter solche aus Lavendel, Rosenholz, Bergamotte, Bitterorange oder Pelargonie, ermöglicht eine individuelle Auswahl je nach gewünschter Wirkung: beruhigend, stimmungsaufhellend oder anregend. Ihre Wirksamkeit basiert auf dem Gehalt an bioaktiven Inhaltsstoffen, insbesondere Terpenen (wie Limonen, Citronellol, Geraniol oder Terpinen), die über den Geruchssinn und die Haut auf das Nervensystem einwirken. Die Anwendung kann vielfältig erfolgen – durch Inhalation, Massagen mit verdünnten Ölen oder aromatische Bäder. Klinische Studien belegen die positiven Effekte: In einer Gruppe von acht Frauen, die über sechs Wochen hinweg wöchentliche Massagen mit Lavendelöl erhielten, zeigte sich bei 75 % eine deutliche Reduktion von Angst- und Depressionssymptomen (Edge, 2003). Eine weitere Studie mit 34 Wochenbett-Müttern ergab, dass eine einzige Aromamassage-Sitzung mit Zitrus- und Blütenölen bei 85 % der Teilnehmerinnen zu einer Verringerung der postpartalen Erschöpfung führte (Asazawa et al., 2017).
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