Psoriasis (Schuppenflechte) – Klinische Formen, Symptome und die Rolle einer entzündungshemmenden Ernährung
| Diets Premium Experte Oliwia Kaczmarek | Min. Lesezeit 9 min | Wissenschaftlich geprüft durch klinische Ernährungsberater 23.10.2026 |
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Die Psoriasis (Schuppenflechte) ist eine chronisch-entzündliche, immunvermittelte Systemerkrankung mit genetischer Veranlagung, von der weltweit etwa 2–3% der Bevölkerung betroffen sind. Kennzeichnend ist eine drastisch beschleunigte Keratinozytenproliferation in der Oberhaut (von regulär 28 Tagen auf nur 3–4 Tage), was zu typischen geröteten, silbrig schuppenden Plaques führt. Eine moderne Therapie verbindet dermatologische Behandlungen mit entzündungshemmender Ernährung.
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Dieser Artikel ist ein professioneller Fachartikel (PRO), der vollständig zur Verfügung gestellt wird.
Immunpathogenese der Psoriasis – Th17-Zellen und Entzündungszytokine
Psoriasis ist keine Infektionskrankheit und beschränkt sich nicht auf die Haut; sie ist eine systemische Entzündung über die IL-23/IL-17-Achse:
- Aktivierung von Immunzellen – Dendritische Zellen schütten Interleukin-23 (IL-23) aus, was zur Differenzierung entzündlicher Th17-Helferzellen führt.
- Entzündungskaskade – Th17-Zellen produzieren IL-17A, IL-22 und TNF-alpha, die das unkontrollierte Keratinozytenwachstum anheizen.
- Systemische Begleiterkrankungen – Chronische Entzündungswerte erhöhen das Risiko für Arteriosklerose, metabolisches Syndrom und Depressionen.
Klinische Einteilung und dermatologische Leitsymptome
Die primäre Hautveränderung ist ein scharf begrenzter, geröteter Plaque mit silbrig-weißer Schuppung:
- Kerzenwachs-Phänomen – Beim vorsichtigen Schaben löst sich die Schuppe wie Wachs einer Kerze.
- Phänomen des letzten Häutchens und Auspitz-Zeichen – Weiteres Schaben legt ein feines Häutchen frei, dessen Ablösung punktförmige Blutungen (blutiger Tau) verursacht.
- Köbner-Phänomen – Auftreten neuer Läsionen an mechanisch gereizten oder verletzten Hautstellen nach 7–14 Tagen.
Klinische Verlaufsformen: Pustulös, Arthropathisch, Kopfhaut und Nägel
Psoriasis zeigt sich in unterschiedlichen klinischen Erscheinungsbildern:
- Plaque-Psoriasis (Psoriasis vulgaris) – Häufigste Form (80–90%), symmetrisch an den Streckseiten von Knien und Ellenbogen sowie am Kreuzbein.
- Kopfhaut-Psoriasis – Stark schuppende Herde am behaarten Kopf ohne narbigen Haarverlust.
- Psoriasis-Arthritis (PsA) – Tritt bei 20–30% der Patienten auf; schmerzhafte Gelenkentzündungen, Daktylitis ('Wurstfinger') und Enthesitis.
- Pustulöse Psoriasis – Generalisiert oder an Handflächen und Fußsohlen mit sterilen Eiterbläschen.
- Nagel-Psoriasis – Typische Tüpfelnägel, Krümelnägel und Ölflecken unter der Nagelplatte.
Entzündungshemmende Ernährung bei Psoriasis – Evidenzbasierte Leitlinien
Eine Ernährungsumstellung dämpft systematisch Entzündungskaskaden und senkt den Schweregrad der Erkrankung (PASI-Score):
- Omega-3-Fettsäuren (EPA & DHA) – Fetter Seefisch (Lachs, Makrele) und Algenöl hemmen die Bildung entzündungsfördernder Leukotriene (LTB4).
- Mediterrane Kost – Reich an nativem Olivenöl extra, Beeren, Nüssen und Gemüse; senkt CRP und proinflammatorische Zytokine.
- Gewichtsnormalisierung – Viszerales Bauchfett produziert kontinuierlich Entzündungsmediatoren; Gewichtsverlust verbessert das Ansprechen auf medikamentöse Therapien signifikant.
- Verzicht auf Alkohol und Nikotin – Alkohol erweitert Gefäße und triggert Schübe; Rauchen ist ein Hauptrisikofaktor für schwere pustulöse Formen.
- Vitamin D3 – Unverzichtbar für die Regulierung der Keratinozytenreifung und die Modulation des Immunsystems.
Das ist ein Schädel
Das ist der Schädel der Hand
Das ist ein Gesichtsausfall
Es ist ein Kindersäubchen
Fett ist eine Diät
Oliwia Kaczmarek
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