Ernährungsumstellung als therapeutisches Fundament beim Reizdarmsyndrom (RDS)
| Diets Premium Experte Max Müller | Min. Lesezeit 3 min | Wissenschaftlich geprüft durch klinische Ernährungsberater 23.10.2026 |
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Das Reizdarmsyndrom (RDS, engl. IBS) ist eine weit verbreitete chronische Störung der Darm-Hirn-Interaktion (DGBI), die durch rezidivierende Bauchschmerzen in Assoziation mit veränderten Stuhlgangsgewohnheiten und Stuhlkonsistenzen gekennzeichnet ist. Mit einer weltweiten Prävalenz von 5 % bis 11 % mindert das RDS die Lebensqualität erheblich. Die Pathogenese ist multifaktoriell und umfasst viszerale Hypersensitivität, gastrointestinale Motilitätsstörungen, mukosale Mikroentzündungen, erhöhte Darmpermeabilität und Dysbiose. Dieser Fachartikel stellt evidenzbasierte diätetische Behandlungsstrategien vor, darunter das Low-FODMAP-Protokoll, gezielte Ballaststoffmodifikationen und Mikrobiom-Interventionen.
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