Vitamin D hat in den vergangenen Jahren erheblich an Popularität gewonnen und wurde zum Gegenstand zahlreicher Diskussionen. Eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien bestätigt seine Bedeutung als unentbehrlichen Bestandteil, der eine entscheidende Rolle im menschlichen Organismus spielt. Trotz der Anstrengungen im Bereich Ernährungsbildung und Gesundheitsförderung bleibt ein Mangel an Vitamin D nach wie vor weit verbreitet. Wie kann man das verhindern?
Vitamin D: Definition, Quellen und Aktivierungsmechanismus im menschlichen Körper
Der Ausdruck "Vitamin D" bezeichnet eine Gruppe chemischer Verbindungen, die hauptsächlich aus Cholecalciferol (Vitamin D₃, das entweder durch UV-Strahlung in der Haut synthetisiert oder über tierische Lebensmittel aufgenommen wird) und Ergocalciferol (Vitamin D₂ pflanzlichen Ursprungs, das unter anderem in Hefen und Speisepilzen vorkommt) besteht. Als fettlösliches Vitamin – neben Retinol (A), Tocopherol (E) und Phyllochinon (K) – zeigt Vitamin D in seiner ursprünglichen Form keine biologische Aktivität (wie in den Studien von DeLuca aus dem Jahr 2004 belegt). Erst durch komplexe Hydroxylierungsprozesse in Leber und Nieren wird es in Calcitriol (1,25(OH)₂D₃) umgewandelt, das als steroidales Hormon mit vielfältigen physiologischen Wirkungen fungiert.
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