Es gibt nur wenige Lebensmittel, die so umstritten sind wie Milch, das normalerweise Menschen ihr ganzes Leben lang begleitet, aber immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, Milchprodukte aus ihrer Ernährung zu reduzieren oder ganz zu streichen. Ist das der richtige Schritt? Es gibt viele Mythen über Milch, die es wert sind, aufgeklärt und widerlegt zu werden. Wir laden zum Lesen ein.
Ernährungswissenschaftliche Erkenntnis Nr. 1: Milch als unschätzbare Quelle leicht verwertbaren Kalziums für den menschlichen Organismus
Von Ernährungsexperten wird Milch als eine der wertvollsten Kalziumquellen eingestuft, die sich nicht nur durch einen hohen Gehalt dieses Makronährstoffs auszeichnet, sondern auch durch seine außergewöhnlich effiziente Bioverfügbarkeit während des Verdauungsprozesses. Dennoch bleibt sie nicht die einzige Möglichkeit, diesen essenziellen Mineralstoff aufzunehmen. Auch pflanzliche Erzeugnisse – darunter bestimmte Gemüsesorten wie Rosenkohl – enthalten Kalzium, wobei bei diesen sogar eine höhere Absorptionsfähigkeit durch den Körper festgestellt wurde. Es ist jedoch zu betonen, dass trotz der besseren Aufnahme die Gesamtmenge an Kalzium in diesen Produkten im Vergleich zu Kuhmilch deutlich geringer ausfällt. In der Praxis bedeutet dies, dass der menschliche Organismus bei Verzehr gleichwertiger Mengen mehr Kalzium aus Milch verwerten kann als aus pflanzlichen Alternativen. Erwähnenswert sind zudem angereicherte pflanzliche Getränke, die durch den Fortifikationsprozess traditioneller Milch in Bezug auf die gelieferte Menge dieses Elements gleichkommen können.
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