Cellulite wird zu einer immer häufiger auftretenden Erkrankung, die vor allem Frauen betrifft. Es ist nicht nur ein unschöner äußerer Anblick der Hautoberfläche, sondern umfasst auch eine Reihe von ernsthaften Störungen innerhalb des Körpers. Mit dem Fortschreiten medizinischer und kosmetologischer Kenntnisse sowie dem Einfluss einer geeigneten Ernährung auf die Entwicklung von Cellulitis können verschiedene Hautprobleme effektiv verhindert und behandelt werden.
Subkutane Fettgewebsdysfunktion (umgangssprachlich: "Orangenhaut-Syndrom") – Ätiologie, Klassifikation und Entwicklungsphasen
Die als "Orangenhaut" bekannte subkutane Lipodystrophie stellt eine strukturelle Störung des Unterhautfettgewebes, der Dermis und der Epidermis dar, die durch Dysfunktionen im Lymphfluss und in der Mikrozirkulation des Blutes verursacht wird. Diese Veränderungen führen zu einer Verdickung der Bindegewebsfasern innerhalb des Fettgewebes sowie zur Bildung charakteristischer Dellen und Knötchen. Die Erkrankung manifestiert sich vornehmlich in Körperregionen mit der höchsten Ansammlung von Fettgewebe, insbesondere am Bauch, an den Hüften, am Gesäß und an den Oberschenkeln. Die nachfolgende Klassifikation berücksichtigt sowohl klinische Kriterien als auch den Schweregrad der Pathologie und unterscheidet dabei unter anderem die ödematöse Variante (mit begleitenden Schmerzen und Schweregefühl in den Extremitäten), die wässrige Form (assoziiert mit peripheren Durchblutungsstörungen), die harte Ausprägung (häufig bei Frauen über 40 Jahren mit Bewegungsmangel), die lipidische Variante (verknüpft mit Störungen des Fettstoffwechsels) sowie die gemischte Form. Der Krankheitsverlauf vollzieht sich in mehreren Phasen – von subtilen Veränderungen der Hautelastizität (Phase I) bis hin zu ausgeprägten Verdickungen und Furchenbildungen (Phase IV), die oft mit Ödemen und Schmerzsymptomen einhergehen. Die Ätiologie der Cellulite ist multifaktoriell, wobei Östrogene, genetische Prädispositionen, der Lebensstil (einschließlich Ernährung und körperlicher Aktivität) sowie die Verteilung des Fettgewebes im Körper eine dominierende Rolle spielen. Aufgrund anatomischer und hormoneller Unterschiede betrifft dieses Problem hauptsächlich Frauen, bei denen der prozentuale Fettgewebsanteil statistisch höher ist als bei Männern.
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