Legionellose gilt als eine ernstzunehmende gesundheitliche Bedrohung und wird zu den sogenannten Zivilisationskrankheiten gezählt, da sie vor allem in technologisch hochentwickelten Ländern vermehrt auftritt. Ein Hauptfaktor, der die Ausbreitung dieser Infektion begünstigt, ist die steigende Anzahl von Klimaanlagen und Wassersystemen, die – bei unzureichender Wartung – ein optimales Milieu für die Vermehrung des Bakteriums *Legionella pneumophila* bieten. Der rasante Ausbau der Infrastruktur sowie die weitverbreitete Nutzung moderner Annehmlichkeiten gehen leider mit einem erhöhten Infektionsrisiko einher, was präventive Maßnahmen zu einem unverzichtbaren Bestandteil der öffentlichen Gesundheitsstrategie macht.
Die Krankheit der Legionisten
Legionellosis ist eine Infektionskrankheit, die erstmals 1977 nach 200 Jahren in den USA untersucht und beschrieben wurde. Damals gab es plötzliche Krankheiten für schwere Lungenentzündung mit hoher Sterblichkeit unter den Delegierten der Mitglieder des American Legion Convention in Philadelphia.
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