Hyperkoagulabilität, ein Zustand der übermäßigen Blutgerinnung, tritt bei vielen Frauen nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch während der Wochenbettphase auf. Frauen neigen dazu, die Warnsignale zu missachten, da sie der Meinung sind, dass Fußschmerzen lediglich ein mögliches Symptom nach der Geburt oder durch äußere Anästhesie verursacht werden.
Faktoren, die zur Bildung von Blutgerinnseln führen
Die venöse Thromboembolie umfasst zwei miteinander verbundene Erkrankungen: tiefe Venenthrombosen und Lungenembolien. In den tiefen Venen entstehen Thromben, die sich lösen und in die Lunge wandern können, was lebensbedrohlich sein kann. Am häufigsten betroffen sind die unteren Extremitäten, aber auch Beckenvenen können betroffen sein. Symptome erfordern sofortige Maßnahmen, da eine Lungenembolie tödlich enden kann. In Polen sterben jährlich etwa 40.000 Menschen daran. Die Ursachen der Thrombose sind vielfältig – genetische Veranlagung, Lebensstil oder frühere Medikamenteneinnahme können eine Rolle spielen. Ein wichtiger Risikofaktor ist Immobilität, etwa im Bett oder bei langen Reisen. Auch Schwangerschaft und Wochenbett erhöhen das Risiko, aufgrund hormoneller Veränderungen und Drucks der Gebärmutter auf die Venen. Frauen in den letzten Schwangerschaftsmonaten sollten besonders aufmerksam sein, da Beinschwellungen häufig auftreten.
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