Autismus ist eine komplexe neurologische Entwicklungsstörung. Es ist nicht möglich, ihn zu beseitigen – er bleibt ein Leben lang bestehen. In solchen Fällen sind schnelle Diagnose und effektive Therapie von entscheidender Bedeutung, um das Leben von Menschen mit Autismus in der Gesellschaft zu erleichtern. Die Ernährungsempfehlungen für Menschen im Autismus-Spektrum sind vielfältig, und um dieses Thema ranken sich zahlreiche Mythen. Aber ist es wirklich notwendig, bestimmte Richtlinien für die Ernährung eines autistischen Kindes zu befolgen?
Autismus - charakteristische Merkmale und Symptome
Autismus ist durch Schwierigkeiten beim Sprechen und Kommunizieren sowie Schwierigkeiten beim Einleiten und Aufrechterhalten sozialer Kontakte gekennzeichnet. Die Ursachen für Autismus sind jedoch vielfältig. Die ersten Symptome können bereits im frühen Kindesalter auftreten. Ein Kind kann den Blickkontakt mit dem Betreuer nicht aufrechterhalten und auf seinen Namen nicht reagieren. Autisten zeigen oft kein Interesse am Spielen und wiederholen bestimmte Verhaltensweisen. Es gibt auch eine starke Notwendigkeit für Routine, eine niedrige Toleranz gegenüber Veränderungen und sensorische Störungen des Autismus. Es wird angenommen, dass genetische Faktoren (z.B. genetische Mutationen in Verbindung mit dem Alter der Eltern bei der Empfängnis) eine wichtige Rolle spielen, aber auch eine unzureichende Schwangerschaft oder Geburt, schwere Infektionen während der Schwangerschaft oder im Säuglingsalter und sogar die Exposition gegenüber bestimmten Chemikalien. Wahrscheinlich spielt die Kombination aus genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren eine Rolle. Viele Menschen verbinden Autismus mit Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln, aber es gibt keinen Zusammenhang zwischen Impfungen und der Entstehung von Störungen. Die Hypothese, dass die negative Einstellung der Mutter gegenüber dem Kind zu häufigerem Auftreten von Autismus führt, ist falsch (M. Khymko, M. Cylkowska-Nowak 2011). Autismus wird in der Regel etwa im dritten Lebensjahr diagnostiziert, obwohl einige Personen erst im Erwachsenenalter eine Diagnose erhalten. Autismus ist eine lebenslange Erkrankung, die nicht geheilt werden kann, aber eine ganzheitliche Therapie durch Spezialisten kann viele Symptome lindern und das Funktionieren des Kindes in der Gesellschaft verbessern. Es ist wichtig, dass frühe alarmierende Symptome frühzeitig erkannt und zur weiteren Diagnose gemeldet werden. Die Diagnose oder das Ausschließen von Autismus wird durch ein Team von Spezialisten, einschließlich Psychologen und Psychiatern, durchgeführt.
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