Anhaltende und wiederkehrende Entzündungsreaktionen im Körper stellen eine erhebliche Bedrohung für die Gesundheit dar, da sie die Entstehung zahlreicher Erkrankungen begünstigen – darunter Stoffwechselstörungen wie Diabetes, kardiovaskuläre Erkrankungen, neurodegenerative Leiden sowie maligne Tumoren. Die Stärke entzündlicher Prozesse kann durch die mit der Nahrung aufgenommenen Nährstoffe modifiziert werden. Daher ist ein bewusster Speiseplan, der reich an Lebensmitteln mit nachgewiesener entzündungshemmender Wirkung ist und gleichzeitig den Verzehr solcher Produkte einschränkt, die Entzündungen verstärken können, ein zentraler Bestandteil präventiver Gesundheitsmaßnahmen und unterstützender Therapieansätze.
Entzündungszustand
Inflammation ist ein natürlicher, mehrstufiger Prozess, der sich im Gewebe entwickelt, unter der Wirkung verschiedener schädlicher Faktoren: physischer, chemischer und biologischer Faktoren (Bakterien und Viren). Der inflammatorische Prozess variiert also in der Verlaufsphase je nach Faktor. Er soll den Körper ausbalancieren, indem Infektionen beseitigt, Schäden repariert oder Infektionsstoffe entfernt werden.
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