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Effects and Side Effects of Saw Palmetto – Does Its Use Truly Benefit Hair?

Max Müller

Max Müller

2026-03-18
5 min. read
Effects and Side Effects of Saw Palmetto – Does Its Use Truly Benefit Hair?
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The sable palm has been known for centuries in folk medicine because ingesting its fruits is linked to a beneficial impact on lower urinary tract ailments. Treatment based on this plant is typically recommended for men who struggle with a slightly enlarged prostate. Moreover, this plant has also been utilized in conventional medicine for over a century and is currently employed in cosmetology and dermatology as an effective remedy against androgenic hair loss. So let's become acquainted with its positive influence on our body.

Die Sägepalme (*Serenoa repens*): Botanische Merkmale und pharmazeutische Bedeutung einer langlebigen Heilpflanze

Die Sägepalme (*Serenoa repens*), auch als "Sägezahnpalme" bezeichnet, ist eine ausdauernde, extrem langlebige Pflanzenart, die in den südöstlichen Gebieten Nordamerikas, in Teilen Südeuropas und Nordafrikas sowie auf den Antillen und den Bahamas heimisch ist. Sie wächst entweder als strauchartiger Busch mit einer Wuchshöhe von 0,6 bis 2,1 Metern oder als kleines Baumgewächs, das durchschnittlich bis zu 3 Meter erreicht. Bemerkenswert ist ihre Langlebigkeit – einige Exemplare können ein Alter von 500 bis 700 Jahren erreichen. Morphologisch fällt sie durch ihre verkürzten Triebe auf, an deren Spitzen fächerförmige, starre Blätter in grünen oder bläulich-grünen Tönen sprießen, die in schmale, bandartige Abschnitte unterteilt sind. Der Trivialname "Sägepalme" leitet sich von den scharfen Dornen ab, die an den Blattstielen sitzen. Die unscheinbaren, weißen Blüten entwickeln sich zu kleinen, glänzenden Früchten, die zunächst grün sind und während der Reifephase zunehmend dunkler werden, bis sie fast schwarz erscheinen. Diese einSamigen, olivengroßen Beeren reifen zwischen Oktober und Dezember. Aufgrund ihres Gehalts an pharmakologisch wirksamen Inhaltsstoffen wurde die Sägepalme im 20. Jahrhundert in die 23. Ausgabe des *United States Pharmacopeia* (USP) – dem offiziellen Arzneimittelverzeichnis der USA – aufgenommen. Chemisch setzt sie sich aus Phytoöstrogenen, Phytosterolen, Terpenoiden, Flavonoiden, Fettsäuren (darunter Ölsäure, Linolsäure, Laurinsäure), Lektinen, Polysacchariden und aliphatischen Alkoholen zusammen. Analysen des Lipidosterol-Extrakts ergaben folgende Fettsäurezusammensetzung: Ölsäure (29,8%), Linolsäure (21,5%), Laurinsäure (16,5%), Palmitinsäure (9,0%), Myristinsäure (6,2%), Stearinsäure (2,6%), Linolensäure (2,3%), Caprylsäure (1,4%), Caprinsäure (0,9%) sowie Oleopalmitinsäure (0,1%) [1].

Biologischer Wirkmechanismus und klinische Anwendung von Sägepalme (Serenoa repens)

Der Extrakt aus den Früchten von Serenoa repens (umgangssprachlich auch als Sägepalme oder Sabalpalme bekannt) zeigt eine nachgewiesene hemmende Wirkung auf die Enzyme 5α-Reduktase Typ I und II, was die Umwandlung von Testosteron in seine biologisch aktivere Form – Dihydrotestosteron (DHT) – signifikant reduziert. Aufgrund dieses Mechanismus entfaltet die Pflanze ausgeprägte antiandrogene Eigenschaften, die durch zahlreiche in-vitro-Studien sowie klinische Untersuchungen bestätigt wurden. Präparate auf Basis dieses pflanzlichen Rohstoffs werden häufig als unterstützende Therapie bei benigner Prostatahyperplasie (BPH) im frühen und moderaten Stadium (Stufe I und II) empfohlen, wo sie durch Hemmung der Proliferation von Drüsenzellen sowie Verbesserung der Urodynamik der unteren Harnwege zur Linderung dysurischer Symptome beitragen.

Pharmakologische Studien deuten darauf hin, dass Serenoa repens über die antiproliferative Wirkung hinausgeht – sie zeigt zudem diuretische Eigenschaften, die die Ausscheidung von überschüssiger Flüssigkeit fördern, sowie antiseptische Effekte im Harntrakt, die das Risiko sekundärer Infektionen verringern. Darüber hinaus weisen die in den Extrakten enthaltenen Wirkstoffe (darunter Flavonoide, hochmolekulare Polysaccharide wie Mannitol, Phytosterole – insbesondere β-Sitosterol – sowie mittelkettige Triglyceride) eine synergistische entzündungshemmende Wirkung auf. Dadurch beschleunigen diese Präparate die Regression der Symptome einer chronischen Prostatitis, die auch jüngere Männer (unter 35 Jahren) betrifft, obwohl die Pathogenese in dieser Altersgruppe weiterer Forschung bedarf.

Im andrologischen Kontext gibt es Hinweise darauf, dass Serenoa repens bei Patienten mit idiopathischer männlicher Infertilität – insbesondere wenn infektiöse Faktoren die Spermienqualität beeinträchtigen – potenziell vorteilhaft sein könnte. Allerdings ist aufgrund der begrenzten Anzahl randomisierter klinischer Studien weitere, gut konzipierte Forschung erforderlich, um diese These eindeutig zu bestätigen. Zudem hat der Extrakt aufgrund seiner Fähigkeit, den Androgenspiegel zu modulieren, Anwendung in der Dermatologie gefunden – sowohl bei der Behandlung des androgenetischen Haarausfalls (bei Männern und Frauen) als auch bei der Therapie von Hirsutismus, also dem übermäßigen männlichen Behaarungstyp bei Frauen, wo er sich als Alternative zu konventionellen hormonalen Behandlungsmethoden erweist.

Mögliche unerwünschte Wirkungen bei der Einnahme von Sägepalmenextrakt (Serenoa repens)

Extrakte der Sägepalme (*Serenoa repens*) gelten als sicher und werden in den meisten Fällen vom menschlichen Organismus gut vertragen [1, 4, 6]. Unerwünschte Begleiterscheinungen treten nur vereinzelt auf, verlaufen meist mild und beschränken sich überwiegend auf gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall sowie systemische Symptome, darunter Schwindelgefühle und Kopfschmerzen mittlerer Intensität. Eine langfristige Anwendung kann zu Störungen der Blutgerinnung beitragen; in seltenen Ausnahmefällen wurde über das Auftreten akuter Pankreatitiden berichtet [6]. Die Einnahme ist während der Schwangerschaft absolut kontraindiziert, da ein potenzielles teratogenes Risiko sowie die Möglichkeit einer vorzeitigen Wehentätigkeit bestehen. Zudem sollte der Extrakt nicht in der Stillzeit, bei gleichzeitiger Anwendung hormonaler Kontrazeptiva oder im unmittelbaren Vorfeld geplanter chirurgischer Eingriffe eingenommen werden.

Säbelpalme für die Haargesundheit – tiefenwirksame Einreibekur

Wie durch vorhergehende klinische Studien und phytotherapeutische Untersuchungen belegt, zeigt der Extrakt der Säbelpalme (*Serenoa repens*) eine bemerkenswerte Wirksamkeit bei der Hemmung des androgenetischen Haarausfalls – einer Erkrankung, die vor allem Männer ab dem 40. Lebensjahr betrifft, jedoch auch bei Frauen in der Postmenopause auftreten kann, wenn der Östrogenspiegel physiologisch absinkt. Der Wirkmechanismus dieses pflanzlichen Rohstoffs beruht auf der selektiven Hemmung des Enzyms 5-Alpha-Reduktase, was zu einer Verringerung der Dihydrotestosteron(DHT)-Konzentration führt – ein androgenes Metabolit, dessen übermäßige Aktivität zur Miniaturisierung der Haarfollikel und zu einem beschleunigten Haarausfallzyklus beiträgt. Im Rahmen einer umfassenden Therapie gegen Haarausfall wird die regelmäßige Anwendung lokaler Präparate empfohlen, darunter nährende Einreibemittel, regenerierende Haarmasken sowie Shampoos, die mit standardisiertem Säbelpalmenextrakt angereichert sind. Diese Produkte enthalten bioaktive Phytosterole und Fettsäuren, die nicht nur die Atrophie der Haarwurzeln verlangsamen, sondern auch die allgemeine Gesundheit der Kopfhaut verbessern, indem sie die Talgdrüsenfunktion normalisieren. Wichtig ist, dass die orale Supplementierung sowie die äußerliche Anwendung des Extrakts präventiv bei Personen mit genetischer Veranlagung oder geschwächter Haarstruktur wirken können. Optimale therapeutische Ergebnisse werden durch einen mindestens dreiwöchigen regelmäßigen Einreibezyklus erzielt – vorzugsweise nach gründlicher Haarwäsche, um die Penetration der Wirkstoffe zu fördern. Es sei darauf hingewiesen, dass die Säbelpalme auch bei der Linderung von Symptomen der gutartigen Prostatahyperplasie (BPH) Anwendung findet, was die Lebensqualität von Patienten mittleren und höheren Alters deutlich verbessern kann. Vor Beginn einer Kur, insbesondere bei begleitenden Erkrankungen des Urogenitaltrakts, ist eine ärztliche Konsultation unerlässlich, um die Dosierung individuell anzupassen und mögliche Arzneimittelinteraktionen zu vermeiden. Präparate mit *Serenoa repens* – sowohl in Form von Einreibemitteln als auch Shampoos – sind weit verbreitet in stationären und Online-Apotheken, Fachdrogerien und Nahrungsergänzungsmittelgeschäften erhältlich. Ihre regelmäßige Anwendung trägt zu einer sichtbaren Verdichtung der Haarpracht, einer Stärkung der Haarstruktur von der Wurzel bis in die Spitzen sowie zu einer deutlichen Reduzierung des täglichen Haarausfalls bei, was durch zahlreiche Studien und Nutzerbewertungen bestätigt wird.
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