Wichtigste Fakten auf einen Blick
Tomatensaft zeichnet sich durch seinen außergewöhnlichen Geschmack und starken Geruch aus. Wir genießen ihn nicht nur als erfrischendes Getränk, sondern auch aufgrund seiner wertvollen gesundheitlichen Vorzüge. Tomatensaft ist eine hervorragende Lösung für viele Beschwerden.
Nährstoffgehalt von Tomatensaft
Es ist hervorzuheben, dass Tomatensaft ein kalorienarmes Diätprodukt darstellt, wobei 100 Gramm lediglich 17 kcal liefern. Dieser Saft ist eine reichhaltige Quelle für Makro- und Mikronährstoffe. Er zeichnet sich durch einen hohen Kaliumgehalt (ca. 230 mg/100 g) aus, der die Flüssigkeits- und Elektrolytbalance im Körper reguliert sowie zur Aufrechterhaltung eines ausgewogenen Säure-Basen-Haushalts und eines normalen Blutdrucks beiträgt. Zudem enthält er Vitamin C, B-Vitamine (einschließlich Folsäure) sowie Ballaststoffe, die eine gesunde Verdauungsfunktion unterstützen. Regelmäßiger Konsum liefert wertvolle Flavonoide und Chlorogensäure, die die Gefäße vor oxidativem Stress schützen.
| Nährstoff | Menge pro 100 g | Empfohlene Tagesdosis (RDA/AI) |
|---|
| Energie | 17 kcal / 71 kJ | - |
| Eiweiß | 0,8 g | - |
| Fett | 0,2 g | - |
| Kohlenhydrate | 3,5 g (davon Zucker 2,6 g) | - |
| Ballaststoffe | 0,4 g | 25 g |
| Kalium | 230 mg | 3500 mg |
| Vitamin C | 18 mg | 75-90 mg |
| Lycopin | ca. 3,0 - 4,5 mg | - |
. Es ist hervorzuheben, dass Tomatensaft zudem rund 220–250 mg Kalium pro 100 g liefert (essenziell für einen gesunden Blutdruck) und Ballaststoffe enthält, bei einem erfreulich niedrigen Energiegehalt von nur 17–18 kcal pro 100 g.
Likopen – ein bedeutender Antioxidans
Likopen ist ein Farbstoff, der Tomaten ihre typische orange-rote Färbung verleiht. Diese bioaktive Verbindung zeigt eine hohe Beständigkeit gegenüber thermischen Einflüssen wie Kochen, Mikrowellenbestrahlung oder Dämpfen, ist jedoch anfälliger gegenüber Lichteinwirkung. Dadurch behalten Tomaten auch nach der Verarbeitung einen hohen Gehalt an Likopen, der sich ebenfalls in Säften nachweisen lässt. Studien belegen, dass Likopen in verarbeiteter Form eine höhere Bioverfügbarkeit aufweist, da Hitzeeinwirkung es in die Cis-Form überführt, die vom menschlichen Organismus wesentlich effizienter absorbiert wird. Zudem steigert die gleichzeitige Aufnahme geringer Mengen Fett die Aufnahme im Dünndarm merklich, was Tomatensaft zu einem hervorragenden Schutzfaktor gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Prostatakrebs macht.
Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System und oxidativen Stress
Der regelmäßige Konsum von Tomatensaft zeigt nachgewiesene kardioprotektive Wirkungen. Das enthaltene Lycopin schützt zusammen mit Beta-Carotin und Vitamin E die LDL-Cholesterinfraktion vor Oxidation, was die Bildung atherosklerotischer Plaques hemmt. Darüber hinaus trägt der hohe Kaliumgehalt durch die Regulierung des Tonus der Gefäßmuskulatur und die renale Natriumausscheidung maßgeblich zur Senkung des Blutdrucks bei.
Ernährungstipps: Auswahl und Verzehr von Tomatensaft
Bei der Auswahl von Tomatensaft sollte stets auf die Zutatenliste geachtet werden, um reine Direktsäfte ohne Salzzusatz und raffinierten Zucker zu bevorzugen. Da Lycopin ein fettlösliches Antioxidans ist, empfiehlt sich der Verzehr in Kombination mit gesunden Fetten – etwa durch Zugabe einiger Tropfen nativem Olivenöl, Avocado oder Kürbiskernen –, was die intestinale Bioverfügbarkeit um ein Vielfaches steigert.