Unbemerkt überschreiten wir die sichere Salzgrenze – die latente Gefahr von Bluthochdruck im täglichen Speiseplan
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Der diesjährige Welt-Herztag am 29. August hat bei Kardiologen und Ernährungswissenschaftlern eine verstärkte Aufmerksamkeit auf den besorgniserregenden Zusammenhang zwischen unausgewogenen Essgewohnheiten und der Entstehung von arteriellem Bluthochdruck gelenkt. Aktuelle Studien belegen, dass eine konsequente Reduzierung der Salzaufnahme eine wirksame präventive Maßnahme gegen diese weitverbreitete und gefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankung darstellen kann. Trotz dieser Erkenntnisse überschreitet ein großer Teil der Bevölkerung – oftmals ohne es zu bemerken – die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Tageshöchstmengen um das Dreifache, was das Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen deutlich erhöht.
Bluthochdruck und Diät
Übergewicht wird als eine Zivilisationskrankheit angesehen. Der Grund dafür ist das Alter, die genetischen Bedingungen, die Rasse, das Geschlecht und insbesondere die Entwicklung der Lebensmittelindustrie. Diätetiker weisen darauf hin, dass sowohl Salz als auch Alkohol dazu beitragen, das Risiko einer Übergepression zu erhöhen.