Reisgetränke in der Ernährung von Schwangeren, Stillenden, Säuglingen und Kleinkindern – Nährwertanalyse und Anwendungssicherheit
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Milchprodukte gelten seit langem als primäre Quelle für leicht verfügbares Kalzium sowie hochwertiges tierisches Eiweiß, die für die gesunde Entwicklung des Körpers unerlässlich sind. Dennoch führt die zunehmende Häufigkeit von Laktoseintoleranz, Kuhmilchproteinallergien und individuellen Ernährungspräferenzen dazu, dass Verbraucher nach pflanzlichen Alternativen suchen. Eines der am häufigsten gewählten Ersatzgetränke ist Reismilch. Doch stellt sich die Frage: Erfüllt dieses Produkt die ernährungsphysiologischen Anforderungen besonders empfindlicher Gruppen wie schwangere Frauen, stillende Mütter sowie Säuglinge und Kleinkinder, deren Nährstoffbedarf besonders hoch ist?
Das ist Reismilch
Pflanzengetränke werden aus verschiedenen Arten von Produkten pflanzlicher Herkunft gewonnen. Die Herstellungsweise ist einfach, da sie in Wasser in angemessenen Anteilen des Bestandteils gekocht wird, dann geschmilzt und gefiltert wird, um den Getränk klar zu machen. Dann werden ausgewählten Geschmacksverstärkenden Substanzen (Zucker) und Nährstoffe zugefügt, die den Nährwert des Getränks erhöhen (Vitamine, Mineralstoffe). Das fertige Getränkeprodukt wird nach dem Herstellungsprozess in Sauerstoff verpackt und in Fritten gesendet.
Reismilch während der Schwangerschaft und beim Stillen
Das Reisgetränk wird am häufigsten von schwangeren und stillenden Frauen gewählt, die eine vegetarische oder vegane Ernährung einnehmen, von Frauen, die keine Laktose tolerieren, und von Frau, die ihre bisherigen Diäten verändern möchten.
Reismilch für Säuglinge und Kinder
Ein zweifelhafter Vorteil von Reisgetränken ist der Mangel an bereits vorhandenen Protein- und Laktoseverbindungen bei Säuglingen und Kindern. Die Autorin der Studie zur Anwendung von Milchwechseln erfordert jedoch von jungen Jahren die Anwendung einer Nahrungsergänzung. Als Alternative zu Weibemilch für Säuglinge werden nicht-Kasein- und Nahrungsmittel-Laktose-Behinderungen verwendet, die auf Sojaprotein, Reis oder Mais basieren.