Pflanzen, die die Borreliose-Therapie unterstützen
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Lyme-Borreliose ist eine Erkrankung, die in den letzten Jahren bei immer mehr Menschen auftritt... Die Statistiken sind beunruhigend... In Polen steigt die Häufigkeit dieser Erkrankung trotz zunehmender präventiver Maßnahmen... Das derzeitige Wissen über Lyme-Borreliose reicht nicht aus, um die Erkrankung genau zu diagnostizieren und wirksam zu behandeln... Gibt es eine Möglichkeit, diese Herausforderung mit Hilfe von Pflanzen zu bewältigen?
Durch Borrelien verursachte Infektion (Borreliose)
Die Borreliose, auch bekannt als Lyme-Borreliose, ist eine chronische Infektion, die durch die Bakterien Borrelia burgdorferi, Borrelia garinii, Borrelia afzelii und Borrelia japonica verursacht und durch Zecken sowie deren Larven (Nymphen) auf Menschen und einige Tiere übertragen wird. In Polen ist die höchste Zeckenaktivität von März bis November zu beobachten, insbesondere in Wäldern und auf Wiesen. Abhängig von der Zeit, die seit der Infektion vergangen ist, werden drei Stadien der Erkrankung unterschieden: Stadium I - frühe Infektion, 60-90 Tage nach der Infektion; Stadium II - Ausbreitung der Infektion; Stadium III - chronische Infektion. Die Borreliose ist eine heimtückische Krankheit, deren Beginn manchmal symptomlos verläuft, die Bakterien gehen in einen latenten Zustand über, aus dem sie jederzeit in einen aktiven Zustand übergehen können und erst dann Symptome der Infektion auslösen.
Klinische Anzeichen von Borreliose
Laut den Richtlinien der Polnischen Gesellschaft für Epidemiologie und Infektionskrankheiten [1] basiert die Diagnose der Lyme-Borreliose auf dem Vorliegen mindestens eines der folgenden Symptome: Erythema migrans – eine Hautveränderung in Form eines Flecks mit hellem Zentrum, die typischerweise 1–3 Wochen nach einem Zeckenstich auftritt und etwa 5 cm im Durchmesser misst. Wichtig ist, dass das Fehlen eines Erythema migrans nicht ausschließt, dass eine Borrelien-Infektion vorliegt! Borreliales Lymphozytom – ein einzelner, schmerzloser Knoten mit bläulich-roter Färbung, meist in der Nähe der Ohren, oft begleitet von einer Vergrößerung der Lymphknoten; chronisch atrophische Dermatitis (ACA) – Hautveränderungen mit Entzündung und Nachweis von IgM- oder IgG-Antikörpern im Blut; Gelenkentzündung – wiederkehrende Schmerzen in Knochen, Gelenken, Muskeln und Sehnen, insbesondere chronische und asymmetrische Entzündungen; Myokarditis; Neuroborreliose (Nervenlähmungen, Hirnhautentzündung). Die frühe Phase der Borreliose beschränkt sich meist auf das Erythema migrans sowie allgemeines Unwohlsein, Müdigkeit, Gelenkschmerzen, Fieber und grippeähnliche Symptome. Die chronische Form geht hingegen mit stawowo-mięśniowymi, neurologischen und dermatologischen Symptomen einher. Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Prognose – die chronische Borreliose ist schwer zu behandeln und zu diagnostizieren. Aufgrund des multisystemischen Charakters der Erkrankung ist eine differenzialdiagnostische Abklärung erforderlich, die auch andere Erkrankungen wie Autoimmunerkrankungen (z. B. rheumatoide Arthritis, Lupus, ALS) berücksichtigt. Die Therapie besteht hauptsächlich in einer mindestens 21-tägigen Antibiotikabehandlung, die in der Praxis jedoch oft länger dauert und nicht immer erfolgreich ist.
Pflanzen zur Unterstützung der Borreliose-Therapie
Obwohl die Pharmakotherapie die Grundlage der Borreliose-Behandlung darstellt, können pflanzliche Mittel eine wertvolle Ergänzung sein. Sie zeigen die Fähigkeit, Borrelien-Bakterien zu bekämpfen und das Immunsystem zu stärken. Zu den pflanzlichen Behandlungsmethoden gehört das Buhner-Protokoll, entwickelt vom US-amerikanischen Kräuterexperten Stephen Harrold Buhner. In seinem Buch "Healing Lyme: Natural Healing And Prevention of Lyme Borreliosis And Its Coinfection" stellt er eine Sammlung von Kräutern mit antibakteriellen, immunmodulierenden und neuroprotektiven Eigenschaften vor. Der Autor empfiehlt eine schrittweise Einführung der einzelnen Komponenten, beginnend mit kleinen Dosen und einer allmählichen Steigerung. Weitere wirksame Methoden umfassen Lyme Essence Oil - eine Mischung ätherischer Öle mit antiseptischer Wirkung, sowie Brennnessel, Kurkuma und die Purpur-Eibe, die entzündungshemmende, leberschützende und antibiotische Wirkungen zeigen. Kräuter können eine wichtige Ergänzung zur Therapie darstellen, jedoch ist vor ihrer Anwendung eine ärztliche Beratung erforderlich.
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