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Erbrechen bei Kindern - Hausmittel, Ernährung

Tim Klein

Tim Klein

2026-03-19
4 Min. Lesezeit
Erbrechen bei Kindern - Hausmittel, Ernährung
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Übelkeit und Erbrechen sind Leiden, die im Laufe des Lebens ziemlich häufig auftreten, insbesondere bei kleinen Kindern, die oft Magenprobleme haben, weil ihr Verdauungssystem sich weiterentwickelt und sie selbst lernen, dass einige Lebensmittel in Übermaß schädlich sein können. Erbrechen ist jedoch nicht immer nur ein Ergebnis von Überernährung - manchmal können sie auf ernsthaftere Krankheiten hinweisen. Was tun, wenn ein Kind erbricht? Was kann man ihm geben, um unangenehme Beschwerden zu lindern?

Übelkeit und Erbrechen bei Kindern: Ursachen und Risiken

Ursachen für Übelkeit und Erbrechen bei Kindern können vielfältig sein. Manchmal sind sie das Ergebnis von übermäßigem Verzehr schwer verdaulicher Speisen bei Familienfeiern. In anderen Fällen können sie auf eine Reisekrankheit oder andere Erkrankungen hinweisen. Gelegentlich treten sie als Folge von Zwangsernährung auf, was bei Kindern mit Essensverweigerung vorkommt. Andere Male können sie eine Stressreaktion sein. Wenn die Symptome nicht anhaltend sind, besteht kein Grund zur Sorge. Problematisch wird es, wenn die Erbrechen heftig sind, häufig auftreten und von Begleitsymptomen wie Fieber, Bauchschmerzen oder Durchfall begleitet werden. Dies kann auf ernstere Erkrankungen wie Magen-Darm-Infektionen, Parasitenbefall oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten hindeuten. In solchen Fällen sollte das Kind umgehend einem Kinderarzt vorgestellt werden. Besonders bei Kleinkindern sollten alarmierende Symptome nicht ignoriert werden, da sie zu schweren Komplikationen führen können. Anhaltendes Erbrechen kann zu Dehydrierung und Elektrolytverlust führen. Kinder dehydrieren viel schneller als Erwachsene. Statt Quellwasser sollte man ihnen mittelmineralisiertes Wasser geben, um den Mineralstoffhaushalt auszugleichen. Auch der Kauf spezieller Rehydratationslösungen, die alle notwendigen Elektrolyte in optimalen Mengen enthalten, kann sinnvoll sein.

Ernährungsempfehlungen bei Erbrechen

Es ist ratsam, mit dem Essen zu warten, bis das Erbrechen nachlässt. Während eines Brechdurchgangs hat kaum jemand Appetit, besonders wenn die vorherige Mahlzeit nicht vollständig verdaut wurde. Die Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend, nicht das Essen. Ein gesunder Körper verfügt über ausreichende Reserven, um mehrere Tage ohne Nahrung auszukommen. Die Auswirkungen von Dehydrierung zeigen sich jedoch bereits nach wenigen Stunden. Bei Kindern mit Erbrechen sollten fettreiche Lebensmittel, die lange im Magen verbleiben, vermieden werden. Auch stark zuckerhaltige Speisen sollten nicht gegeben werden, da sie Übelkeit verstärken können. Sobald die Beschwerden nachlassen, sollten die ersten Mahlzeiten aus gekochten Getreideprodukten wie Reis- oder Gerstenbrei bestehen. Auch pürierte, gekochte Früchte oder Gemüse wie Äpfel, Karotten oder Kartoffelpüree sind geeignet. Ballaststoffreiche Produkte, die Blähungen verursachen, sollten gemieden werden.

Natürliche Hausmittel gegen Übelkeit und Erbrechen bei Kindern

Um die Beschwerden von Übelkeit und Erbrechen zu lindern, können natürliche Hausmittel, die die Verdauung unterstützen, eine gute Wahl sein. Pflanzliche Präparate wie Magentropfen sollten in jeder Hausapotheke vorhanden sein, da sie beruhigende und krampflösende Wirkstoffe enthalten. In Apotheken gibt es auch Medikamente gegen Übelkeit, die besonders bei Reisen nützlich sein können, um unangenehme Symptome zu vermeiden. Ingwerwurzel, als Tee zubereitet, kann Übelkeit wirksam lindern. Bei Erbrechen während der Reise sollten Duftsäckchen aus dem Auto entfernt werden, da ihr starker Geruch die Beschwerden verstärken kann. Kräutertees wie Minze, Koriander und Majoran fördern die Verdauung und reduzieren Übelkeit. Zudem wirkt Melissentee beruhigend und hilft bei Ängsten und Unruhe. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Erbrechen eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers sein kann und nicht unterdrückt werden sollte. Wenn Eltern vermuten, dass die Beschwerden des Kindes durch verdorbenes Essen verursacht wurden, sollten sie einen Arzt aufsuchen.

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