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Entzündung des medialen Epicondylus bei Golfern – Ursachen und Behandlung

Olivia Davis

Olivia Davis

2026-03-18
2 Min. Lesezeit
Entzündung des medialen Epicondylus bei Golfern – Ursachen und Behandlung
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Schmerzhafte Symptome in Verbindung mit der Entzündung des medialen Epicondylus, im Volksmund oft als Tennisarm bezeichnet, treten erheblich seltener auf als eine Entzündung des lateralen Epicondylus. Der krankhafte Schmerzzustand im Bereich des medialen Abschnitts des Ellenbogens ist oft die Folge einer Enthesopathie. In diesem Krankheitszustand sind die Muskelsehnen betroffen, insbesondere an der Stelle, an der sie mit dem Knochengewebe verbunden sind.

Ein Golfer-Armband hat Symptome

Zu den am häufigsten auftretenden Symptomen dieser Verletzung gehören Schmerzen in der Umgebung des mittleren Knuckels des Armbands und Schmerz, der sich nach unten strahlt, wenn man Gegenstände ergreift und das Handgelenk hinunterbricht.

Ätiologie und Entstehungsmechanismen des Golferellenbogens: Ursachen der überlastungsbedingten Schädigung des medialen Epicondylus humeri

Die primäre Ursache dieser Störung liegt in zyklischen, gleichförmigen mechanischen Belastungen, die Mikrotraumata in den bindegewebigen Strukturen der Muskelansätze der Beuger am Knochen auslösen. Dieses als überlastungsbedingte Entzündung des medialen Epicondylus humeri bekannte Syndrom betrifft vor allem Personen, die Sportarten mit intensiven Wurfbewegungen ausüben. Bei diesen Patienten zeigt sich eine chronische, erzwungene Valgusdeformität des Ellenbogengelenks, verbunden mit einer systematischen Überdehnung der Unterarmbeuger. Diese Problematik stellt eine häufige Pathologie bei Tennisspielern, Badmintonspielern, Squashspielern sowie anderen Athleten dar, deren Sportarten auf dynamischen Wurfbewegungen basieren.

Therapeutische Ansätze und Rehabilitationsverfahren bei belastungsbedingten Ellenbogenschmerzen

Die Behandlung dieser Erkrankung erfordert zunächst eine Anpassung oder vollständige Einstellung der Aktivitäten, die zu einer Überlastung und damit verbundenen Schmerzsymptomen führen. Ein zentraler Schritt besteht darin, die Ursache der Entzündung durch eine fachärztliche Konsultation – vorzugsweise mit einem Orthopäden oder Sportmediziner – zu identifizieren. Gleichzeitig müssen technisch falsche Bewegungsabläufe, die zur Überlastung beitragen, korrigiert werden. In der akuten Phase empfiehlt sich der Einsatz von Kältetherapie, etwa durch lokale Eisanwendungen oder kühlende Gele, um Schwellungen und Schmerzen effektiv zu reduzieren. Pharmakologisch können nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) in Form entzündungshemmender Salben unterstützend wirken – wobei wärmende Präparate strikt zu vermeiden sind, da sie die Symptomatik verschlimmern könnten. Sobald die akute Entzündungsphase abklingt und die Schmerzen deutlich nachlassen, sollte schrittweise ein Kräftigungsprogramm für die Muskeln des Ellenbogens, des Handgelenks sowie der Rotatorenmanschette eingeführt werden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Stärkung der Handgelenksbeuger sowie auf Dehnungsübungen für die Unterarm- und Handgelenksmuskulatur, um Verspannungen zu lösen und Schmerzen langfristig zu lindern. Das Trainingsprogramm sollte progressiv gestaltet sein: Beginnend mit leichten Belastungen und wenigen Wiederholungen, gefolgt von einer Steigerung zu moderaten Intensitäten mit höheren Wiederholungszahlen, idealerweise dreimal täglich. In den ersten vier Wochen der Rehabilitation sind insbesondere Beweglichkeitsübungen von entscheidender Bedeutung, um Verklebungen und Vernarbungen des Gewebes während der Heilung vorzubeugen. Eine Rückkehr zur vollen körperlichen Aktivität ist erst dann ratsam, wenn die volle Bewegungsfreiheit des Ellenbogens wiederhergestellt ist, die Schmerzen vollständig abgeklungen sind und der Kraftverlust im Vergleich zur kontralateralen Extremität nicht mehr als 10 % beträgt. Die strikte Einhaltung dieser Richtlinien ist essenziell, da das Ignorieren von Symptomen oder eine verfrühte Belastung zu einem chronischen Verlauf der medialen Epikondylitis führen kann, was die weitere Therapie erheblich erschwert.
Olivia Davis

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