Einfluss der Ernährung auf den Fortschritt der rheumatoiden Arthritis
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Was versteht man unter rheumatoider Arthritis?
Die charakteristischsten Symptome der rheumatoiden Arthritis (RA) umfassen symmetrische Entzündungen der Gelenkinnenhaut, extraartikuläre Veränderungen sowie andere Organschäden. Die ersten Anzeichen der Erkrankung sind Entzündungsprozesse in der Gelenkinnenhaut. Autoimmunerkrankungen sind solche, bei denen das Immunsystem die eigenen Zellen und Gewebe angreift und somit gegen den eigenen Körper wirkt. Rheumatoide Arthritis war früher als "fortschreitender Gicht" bekannt und stellt eine entzündliche Erkrankung des Bindegewebes dar. Die Krankheit betrifft zunehmend mehr Menschen weltweit, bereits über 1 % der Bevölkerung leidet darunter. In Polen sind bereits 2 % der Menschen betroffen. Fälschlicherweise wird RA oft mit dem Alter in Verbindung gebracht – tatsächlich treten die ersten Gelenkschmerzen, die auf die Erkrankung hindeuten, bereits bei 25-Jährigen auf. In diesem Alter werden die Symptome jedoch meist verharmlost, da junge Menschen nicht erwarten, dass sie von RA betroffen sein könnten. Der Höhepunkt der Erkrankungen liegt jedoch zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr, wobei Frauen viermal häufiger betroffen sind als Männer. Rheumatoide Arthritis ist eine Erkrankung, die mit der Zeit die körperliche Leistungsfähigkeit einschränkt und in vielen Fällen zu Behinderungen führt. Unbehandelte oder vernachlässigte RA führt zu vorzeitigem Tod und verkürzt die Lebenserwartung der Betroffenen im Durchschnitt um etwa 7 Jahre. Die genauen Ursachen der Erkrankung sind noch nicht vollständig geklärt. Es ist jedoch bekannt, dass sowohl genetische als auch Umweltfaktoren eine große Rolle spielen, darunter Lebensstil, chronischer Stress, häufige Infektionen, Allergien, Unverträglichkeiten und eine unausgewogene Ernährung.
Anzeichen der RZS
RZS, wie ich bereits erwähnte, ist eine systemische Erkrankung, was bedeutet, dass die Symptome nicht nur auf die Arthritis beschränkt sind. Es gibt eine Reihe von Symptomen, die andere Systeme betreffen. Betroffene leiden oft unter übermäßigem Schwitzen und einem Gefühl der emotionalen Erschöpfung, das sich mit dem Fortschreiten der Krankheit verschlimmert und häufig zu Depressionen führt. Der Patient hat Schwierigkeiten, den relativ schnellen Verlust der körperlichen Fitness zu akzeptieren. Aufgrund des entzündlichen Zustands des Patienten ist die Körpertemperatur oft erhöht (bekannt als rheumatisches Fieber). Zu den weiteren körperlichen Symptomen außerhalb der Gelenke gehören Hautveränderungen wie dunkle Flecken, lokale Atrophie bestimmter Muskeln und vergrößerte Lymphknoten. Betroffene leiden auch häufig unter verschiedenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Myokarditis, koronarer Herzkrankheit und Arteriosklerose. Deutliche Schwellungen treten oft in der Nähe der Handgelenke, Knöchel und Kniegelenke auf.
Behandlung der rheumatoiden Arthritis
Eine wirksame Behandlung der rheumatoiden Arthritis erfordert eine präzise Vorgehensweise und die Betreuung durch qualifizierte Fachleute. Meistens umfasst sie die Verabreichung von nichtsteroidalen entzündungshemmenden Medikamenten und Schmerzmitteln. Es gibt auch eine Reihe von Medikamenten, die darauf abzielen, die Symptome der Erkrankung zu lindern, darunter Methotrexat und Goldsalze. Eine bedeutende Rolle in der Therapie spielt auch eine nicht-pharmazeutische Behandlung, die hauptsächlich aus Rehabilitation, Lebensstiländerungen und einer angemessenen Ernährung besteht, um Entzündungen vorzubeugen. In letzter Zeit wird zunehmend über Infrarotlampen gesprochen, die Schmerzen lindern und die Beweglichkeit der betroffenen Gelenke verbessern können.
RZS und die korrekte Ernährungsauswahl
Häufig wird darauf hingewiesen, dass Medikamente mit bestimmten Nährstoffen interagieren. Dies gilt auch für Patienten, die wegen RZS behandelt werden. Die für diese Erkrankung verschriebenen Medikamente wie Methotrexat, Kortikosteroide und Sulfonamide beeinträchtigen die Aufnahme vieler Nährstoffe aus dem Verdauungstrakt. Besonders betroffen sind Folsäure und Vitamin B6. Medikamente aus der Gruppe der Glukokortikoide reduzieren die Kalziumaufnahme aus dem Darm. Diese Problematik wurde in einem meiner letzten Artikel behandelt. Durch die Medikamenteneinnahme entstehen im Körper zahlreiche Nährstoffmängel. Daher wird empfohlen, die Ernährung von RZS-Patienten mit Vitaminen und Mineralstoffen zu ergänzen. Studien zeigen, dass sich die Symptome nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel verschlimmern. Dies wurde bei mehr als 1/3 der RZS-Patienten beobachtet. Eine unangemessene Ernährung kann Entzündungssymptome durch erhöhte Spiegel proinflammatorischer Aminosäuren im Blut verstärken. Daher sollte der Verzehr von Produkten mit hohem Histamingehalt wie rohem und reifendem Fleisch, Schokolade, Schimmelkäse, Hülsenfrüchten, Tomaten, Zitrusfrüchten, starkem Tee und Alkohol eingeschränkt werden. Eine gut ausgewählte Ernährung wirkt sich positiv auf die Linderung von RZS-Schmerzen aus. Eine von einem Ernährungsberater geplante Diät kann zu einer Reduktion der Medikamentendosis führen. Oft wird gesagt, dass eine vegetarische Ernährung für RZS-Patienten ideal ist – allerdings sollte sie mit fetten Meeresfischen angereichert werden. Fischfleisch liefert hochwertiges Protein, Kalzium und Jod.
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