Die therapeutischen Eigenschaften von Kurkuma... Wie wirkt Kurkuma?
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Lange Austernpflanze, auch als indischer Ingwer bezeichnet
Die lange Austernpflanze, auch als indischer Ingwer bekannt, ist ein Name, der sich aus der Kombination des polnischen und lateinischen Artnamens - curcuma longa, was lange Auster bedeutet, ableitet. Diese Pflanze gedeiht natürlich in Südostasien. Es handelt sich um eine mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse. Zur Herstellung des typischen, pulverisierten Gewürzes werden die Rhizome dieser Pflanze geerntet.
Bio-Kurkuma
Aktuell wird diese Pflanze in zahlreichen tropischen Ländern angebaut. Wenn du dich für die Einführung von Kurkuma aufgrund ihrer gesundheitlichen Vorteile entscheidest, achte darauf, wo und unter welchen Bedingungen sie angebaut wurde. Bio-Produkte sind in der Regel kostspieliger, doch ein passendes Zertifikat sichert dir die Qualität. Du kannst dir sicher sein, dass die Kurkuma auf Flächen wuchs, auf denen keine chemischen Pflanzenschutzmittel eingesetzt wurden.
Kurkuma: ihre vorteilhaften Wirkungen
Die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Kurkuma werden durch den Wirkstoff Curcumin bestimmt, der aufgrund seiner vielseitigen Auswirkungen auf lebende Organismen das Interesse der Wissenschaft weckt. Die Pflanze findet nicht nur in der Küche, sondern auch in der Naturmedizin Anwendung. Um ihre Eigenschaften zu erhalten, sollte Kurkuma in luftdichten Behältern, kühl und dunkel gelagert werden.
Die Auswirkungen von Kurkuma auf den Körper
Seit Jahrhunderten untersucht und dokumentiert man die pharmakologischen und biologischen Wirkungen von Kurkuma, insbesondere ihre entzündungshemmenden, krebshemmenden und antioxidativen Eigenschaften. Eine zentrale Rolle spielen dabei die im gelben Farbstoff der Kurkumawurzel enthaltenen Inhaltsstoffe sowie ätherische Öle wie Xanthorizol, Curcumen und Turmeron, die die Fettverdauung fördern und die Bildung von Blähungen und Gasen im Verdauungstrakt verhindern.
Nutzungsempfehlungen für Kurkuma in der Therapie
Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass Kurkuma starke entzündungshemmende Eigenschaften besitzt, die zur Vorbeugung von Virusinfektionen genutzt werden können. Seit der Antike wurden ihre heilenden Eigenschaften in der traditionellen Medizin Ostasiens eingesetzt. Ursprünglich wurde die Wurzel dieser Pflanze zur Behandlung schwer heilender Wunden, entzündlicher Erkrankungen des Verdauungssystems und der Leber verwendet [5]. Tierversuche haben gezeigt, dass Kurkuma die Leber schützen und den LDL-Cholesterinspiegel senken kann. Darüber hinaus kann ein Extrakt aus Kurkuma die Bildung von Magengeschwüren durch die Reduktion der Magensäureproduktion hemmen, was in der unterstützenden Therapie hilfreich sein kann [3]. Ihre entzündungshemmenden Eigenschaften können auch zur Vorbeugung von Virus-, Bakterien- und Pilzinfektionen genutzt werden. Kurkuma wird auch in der pharmazeutischen Industrie weit verbreitet eingesetzt, wo sie ein Bestandteil vieler Medikamente ist, die bei Entzündungen der Leber, der Gallenwege sowie bei Schäden dieses Organs verwendet werden [2].
Gelbwurz zur Unterstützung der Gelenkgesundheit
Gelbwurz, auch als Indischer Safran bekannt, wird wegen seiner starken antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften häufig genutzt. Sie lindert effektiv Gelenkschmerzen und Entzündungen, verbessert die Beweglichkeit und reduziert Schmerzen sowie Schwellungen. Studien belegen, dass ihre Wirksamkeit mit der von Ibuprofen vergleichbar ist.
Kurkuma ist ein Wurzelextrakt
Viele Nahrungsergänzungsmittel, darunter solche zur Unterstützung der Leberfunktion, enthalten Kurkuma. Der Extrakt dieser Pflanze ist auch als eigenständiges Produkt in Pulver- oder Kapselform erhältlich. Achten Sie darauf, die vom Hersteller angegebene Dosierung des jeweiligen Nahrungsergänzungsmittels nicht zu überschreiten.
Kurkuma - Kosten und Nutzen
Möchten Sie die Vorteile von Kurkuma kennenlernen? Der Preis dieser Pflanze hängt von der Verarbeitungsmethode, der Menge und den vorhandenen Zertifikaten ab. In Geschäften gibt es frischen Ingwer, der etwa 6-7 Euro pro 100 g kostet. Der Extrakt in Tablettenform schlägt mit 40-70 Euro für 60-90 Stück zu Buche. Die Preisspanne ergibt sich aus der Wirkstoffkonzentration und den Qualitätszertifikaten. Die am häufigsten verwendete Gewürzmischung in der Küche kostet etwa 2-3 Euro für 20 g.
Kurkuma-Tinktur – hausgemachtes Rezept
Präparate aus dem Kurkuma-Wurzelstock sind in Apotheken und Kräuterläden als Kapseln, Tinkturen und andere Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Die Herstellung einer Kurkuma-Tinktur zu Hause ist unkompliziert. Zutaten: 2 Esslöffel Kurkuma-Pulver, 0,5 Liter Ethylalkohol mit 40%igem Alkoholgehalt. Zubereitung: Die Zutaten gründlich vermischen. Nach vier Wochen durch Filterpapier filtern und in eine Flasche umfüllen. Anwendung: Bei Magen-Darm-Beschwerden, Leberfunktionsstörungen, Blähungen und Verstopfung. Es wird empfohlen, 1 Teelöffel der verdünnten Tinktur in Wasser, dreimal täglich für fünf Tage einzunehmen. In jüngster Zeit wird Kurkuma zunehmend als natürlicher Wirkstoff in kombinierten Therapien eingesetzt. Daher lohnt es sich, Kurkuma nicht nur als Gewürz, sondern auch als therapeutische Ergänzung in die Ernährung zu integrieren.