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Wie man die Fruchtbarkeit steigert

Alicja Kowalska

Alicja Kowalska

2026-03-18
2 Min. Lesezeit
Wie man die Fruchtbarkeit steigert
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Es besteht kein Zweifel daran, dass unsere Ernährung unseren allgemeinen körperlichen Zustand und unsere Gesundheit beeinflusst, aber haben wir uns bewusst gemacht, dass sie auch unsere Fähigkeit zur Fortpflanzung beeinflussen kann? Hier ist, was wir essen sollten, um unsere Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen.

Hat die Ernährung tatsächlich einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit? Wissenschaftliche Erkenntnisse und ihre klinische Relevanz

Eine kürzlich von der **Europäischen Gesellschaft für menschliche Reproduktion und Embryologie (ESHRE)** veröffentlichte Studie präsentiert die Ergebnisse umfassender Untersuchungen, die den Zusammenhang zwischen Ernährungsgewohnheiten und Fruchtbarkeit eingehend analysieren. Die bahnbrechende Langzeitstudie, die über **zwölf Jahre hinweg an einer Kohorte von mehr als 70.000 US-amerikanischen Krankenschwestern** durchgeführt wurde, legte nahe, dass die **Zusammensetzung der Ernährung – insbesondere der Konsum von Transfetten** – eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Endometriose spielt, einer Erkrankung, die die natürliche Empfängnisfähigkeit erheblich beeinträchtigt. Die Daten zeigten, dass Frauen, die keine Rücksicht auf die Aufnahme dieser Fette nahmen, ein **doppelt so hohes Risiko** hatten, an der Krankheit zu erkranken, verglichen mit denen, die sich ausgewogen ernährten. Ergänzende Belege lieferte eine 2010 unter der Leitung von **Dr. Regine Steegers-Theunissen vom Erasmus Universitair Medisch Centrum Rotterdam** durchgeführte Untersuchung an **160 Paaren**, die sich reproduktionsmedizinischen Behandlungen wie **In-vitro-Fertilisation (IVF) oder intrazytoplasmatischer Spermieninjektion (ICSI)** unterzogen. Die Ergebnisse belegte eindeutig, dass die **Integration pflanzlicher Fette, Gemüse, Hülsenfrüchte und Fisch in die Ernährung die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Geburt um 40 % steigert** – ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Ernährung als modifizierbarer Faktor in der Unfruchtbarkeitsbehandlung von zentraler Bedeutung ist.

Welche Lebensmittel sollten Sie in Ihre tägliche Ernährung einbeziehen und welche sollten Sie unbedingt meiden?

Eine ausgewogene Ernährung bildet die Grundlage eines gesunden Lebensstils und umfasst nicht nur die richtige Kalorienmenge, sondern auch eine vielfältige Nährstoffzusammensetzung in optimalen Verhältnissen. Für Männer sind insbesondere **Omega-3-Fettsäuren** von großer Bedeutung, die vor allem in fettem Seefisch (z. B. Lachs, Makrele, Sardinen), Walnüssen, Leinsamen und hochwertigen Pflanzenölen wie Leinöl oder Rapsöl enthalten sind. Ebenso wichtig sind Lebensmittel mit hohem Gehalt an **Vitamin A** (z. B. Karotten, Süßkartoffeln, Kürbis), **Zink** (Kürbiskerne, Linsen, Rindfleisch) und **Selen** (Paranüsse, Thunfisch, Eier), die das Immunsystem, die Fortpflanzungsfunktionen und den Stoffwechsel unterstützen. Eine zentrale Rolle spielt zudem **Vitamin E**, das in Mandeln, Sonnenblumenöl oder Avocados vorkommt und als starkes Antioxidans wirkt. Frauen sollten hingegen auf Lebensmittel achten, die reich an **B-Vitaminen** (Vollkorngetreide, Hefe, Eier), **Vitamin C** (Zitrusfrüchte, Paprika, Kiwi), **Eisen** (Spinat, rotes Fleisch, Linsen) und **Folsäure** (grünes Blattgemüse, Bohnen, Brokkoli) sind, da diese für das Nervensystem und die Blutbildung entscheidend sind. Empfehlenswert sind gesunde pflanzliche Fette wie Weizenkeimöl oder Haselnüsse sowie Vollkornprodukte, die Ballaststoffe und Mineralien liefern. Zu meiden sind jedoch stark verarbeitete Snacks – salzige Stangen, Chips, Cracker oder geröstete Nüsse in Panade –, die reich an ungesunden Transfetten, übermäßigem Salz und leeren Kalorien sind.
Alicja Kowalska

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