Warum eine größere Anzahl an Trainingseinheiten pro Woche nicht immer bessere Qualität bedeutet
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In der heutigen Zeit, in der Körperkultur weit verbreitet ist, versuchen viele Menschen, professionelle Athleten oder beliebte Instagram-Benutzer nachzuahmen und ihre Trainingssysteme zu implementieren. Leider kann das Fehlen von ausreichendem Wissen über Ernährung, Trainingsprogrammierung, Erholung und Stressmanagement umgekehrte Folgen haben, wie Verletzungen, Unfälle, Stagnation im Training oder eine Verschlechterung der Lebensqualität. Doch führt das häufigere Trainieren wirklich zu besseren Ergebnissen? Warum ist eine größere Anzahl an Trainings pro Woche nicht immer von besserer Qualität?
Die am häufigsten auftretenden Anreize für eine körperliche Betätigung
Es gibt viele Gründe, die Menschen dazu bringen, regelmäßig zu trainieren. Dazu gehören die Verbesserung der körperlichen Fitness, die Steigerung der Kraft oder das Streben nach allgemeiner körperlicher Fitness. Allerdings ist jeder dieser Ziele untrennbar mit einer Verbesserung des Gesundheitszustands verbunden. Leider kann ein unangemessener Trainingsansatz zu einem gegenteiligen Effekt führen, anstatt die Lebensqualität zu verbessern.
Was bedeutet Stress genau?
Stress wird manchmal fälschlicherweise als nur schädlicher Faktor verstanden. Je nachdem, wie wir damit umgehen können, kann er uns schaden oder nützen. Was ist Stress also genau? Es ist die Reaktion des Körpers auf alle täglichen Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind. Als Reaktion auf psychische oder physische Reize mobilisiert Stress den gesamten Körper zum Handeln. Obwohl kurzfristiger Stress nicht unbedingt schädliche Auswirkungen haben muss und in vielen Fällen sogar nützlich sein kann (z.B. beim Laufen nach einem Bus), kann langfristiger Stress bereits psycho-physiologische Schäden im Körper verursachen.
Training als potenzieller Stressfaktor
Es kommt häufig vor, dass Menschen, die regelmäßig Sport treiben, sich nicht bewusst sind, dass auch physische Übungen eine Quelle von Stress sein können. In vielen Fällen ist körperliche Anstrengung, also Training, die häufigste Methode, um negative Emotionen abzubauen. In bestimmten Situationen können Bewegungen eine Möglichkeit sein, Stress zu bewältigen, auch wenn die durch Eigenübung verursachte Müdigkeit erheblich verbessert wird (z.B. durch die Freisetzung von Endorphinen während des Trainings). Trotzdem ist es wichtig, dass körperliche Aktivitäten nicht die einzige Methode der Stressbewältigung sind. Regelmäßige und häufige Durchführung intensiver Übungen kann zu einer Verschlechterung der Situation führen. Während des Trainings treten stressauslösende Faktoren (auch als Trainingsreize bekannt) auf, die durch ihre unterschiedliche Intensität, Häufigkeit und Menge gekennzeichnet sind. Fortschritte - sowohl in Bezug auf Kraft als auch auf Figur - hängen von der Fähigkeit des Körpers ab, sich an die Trainingsbelastung anzupassen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dem Körper eine angemessene Menge an Trainingsreizen zu bieten, damit er sich regenerieren und erholen kann. Eine zu große Menge an Trainingsreizen oder ihre unzureichende Menge kann dazu führen, dass die Entwicklung gehemmt wird. Übermäßiger Stress kann zu Verletzungen, Überlastung und sogar Übertraining führen, während eine unzureichende Stressmenge nicht ausreicht, um das Gleichgewicht des Körpers zu stören, was zu einem Mangel an Fortschritten führt. Die Fähigkeit, mit Stress umzugehen, ist sehr wertvoll, da sie es dem Körper ermöglicht, sich auf die Anforderungen des Trainings einzustellen. Eine ausreichende Zeit für Regeneration und Erholung ermöglicht den Prozess der: - Kompensation, bei dem der Körper auf den Zustand vor dem Training zurückkehrt, - Superkompensation, bei der der Körper eine höhere Leistungsfähigkeit erreicht; dieser Prozess kann nur stattfinden, wenn eine ausreichende Erholung gewährleistet ist. Wenn die Trainings zu häufig sind und die Übungen sehr belastend sind (nicht nur physisch, sondern auch psychisch), kann der Körper sich nicht ausreichend regenerieren. Infolgedessen kann es zu: - Stagnation oder Rückgang des Trainings, - Überlastung, - Verschlechterung der Lebensqualität und sogar völliger Erschöpfung, - erhöhtem Infektionsrisiko, - erhöhtem Verletzungs- oder Verletzungsrisiko, - erhöhtem Risiko von Problemen mit dem Herz-Kreislauf-System kommen. Eine solche Situation ist für den Körper sehr gefährlich.
Modell Fähigkeiten - Erschöpfung
Die Beurteilung des gesamten Trainingsprozesses zeigt, dass ein oft übersehenes Element die Erschöpfung ist, die den Leistungsstand erheblich beeinflussen kann. Das Fähigkeiten-Erschöpfungsmodell konzentriert sich darauf, dass während des Trainings nicht nur der Trainingsstand steigt, sondern auch die Erschöpfung des Körpers, deren Anhäufung einen entscheidenden Einfluss auf die Verringerung der sportlichen Leistung hat. Um die negativen Auswirkungen der Erschöpfung auf ein Minimum zu reduzieren, sollte man sich um Erholung und Regeneration kümmern und bewusst Trainingszeiten mit Berücksichtigung einer höheren Arbeitsbelastung planen. Diese Praxis ermöglicht es, sowohl den Stress als auch die Erschöpfung zu reduzieren, was letztendlich dazu führt, dass man die erworbenen Fähigkeiten entdeckt.
Übersicht
Allgemein anerkannt ist, dass körperliche Aktivität für die Erhaltung der Gesundheit und körperlichen Fitness unerlässlich ist. Darüber hinaus hat es Auswirkungen auf die Verbesserung der Figur. Daher könnte man annehmen, dass je mehr Zeit wir mit Training verbringen, desto bessere Ergebnisse wir erzielen können. Leider ist das nicht ganz richtig. Denn genauso wie das Training benötigen wir auch Ruhe und Zeit zur Regeneration.
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