Vitamin B6 für Ihr Wohlbefinden!
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Dieser Artikel widmet sich Vitamin B6 und seiner Bedeutung für unseren Körper. 1930 beschrieben die Wissenschaftler Chick und Copping ein neues Vitamin, das als Faktor I bezeichnet wurde. Vier Jahre später tat dasselbe György. 1935 bewiesen Birch, György und Harris, dass ein Mangel an diesem Vitamin bei Ratten eine akute Hautentzündung verursacht. Der Begriff Vitamin B6 umfasst eine Gruppe natürlicher Pyridinverbindungen, die im Körper gegenseitigen Umwandlungen unterliegen und ähnliche biologische Wirkungen aufweisen. Hat das überhaupt irgendeine Bedeutung für den menschlichen Körper?
Die Funktion und Bedeutung von Vitamin B6
Vitamin B6 ist wasserlöslich und wird durch den Verdauungstrakt aufgenommen, hauptsächlich in Muskeln und Leber als Pyridoxal-Phosphoran gespeichert. Es hat einen großen Einfluss auf das Nervensystem. Als Koenzym ist es an der Synthese von Glycogen beteiligt, das als Reserve für viele wichtige Organe dient, und am Stoffwechsel komplexer Kohlenhydrate. Es gewährleistet ein angemessenes Produktionsniveau von Glycogen und seine Umwandlung in Glukose im Körper. Es ist auch ein ausgezeichnetes Schutzmittel gegen die Entwicklung von Arteriosklerose und verbessert die Funktion des Kreislaufsystems. Vitamin B6 ist an Reaktionen beteiligt, die für die Umwandlung (Verlängerung) von Fettsäuren verantwortlich sind. Eine der Schlüsselreaktionen ist die Umwandlung von Linolsäure in Arachidonsäure, die für die Synthese von Prostaglandinen unerlässlich ist, die wichtige Funktionen im Körper erfüllen. Darüber hinaus ist Pyridoxin für die Produktion von Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) notwendig und beeinflusst den Blutdruck, Muskelkontraktionen und die Herzfunktion. Es gewährleistet das ordnungsgemäße Funktionieren des Nervensystems und erhöht die Widerstandskraft des Körpers, da es an der Bildung von Antikörpern beteiligt ist.
Folgen von Vitamin B6-Mangel und -überschuss
Die Symptome von Vitamin B6-Mangel sind vielfältig und hängen von der Schwere des Mangels ab. Mögliche Symptome sind Entzündungen der Haut, fettige Veränderungen im Gesicht, Reizungen der Zunge und der Schleimhäute der Mundhöhle. Auch Veränderungen im zentralen Nervensystem können auftreten, wie etwa Apathie, Schlaflosigkeit, Überempfindlichkeit und Krampfanfälle. Ein Vitamin B6-Mangel kann auch das Risiko von Infektionen aufgrund einer verminderten Immunität erhöhen. Es kann auch zu Anämie kommen. Darüber hinaus kann ein Mangel an Vitamin B6 das Risiko für die Entwicklung von Krebs erhöhen. Allerdings ist Vitamin B6-Mangel selten. Niedrige Werte von Vitamin B6 können jedoch auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit und Entwicklung von Kindern haben. Geistige Entwicklungsverzögerungen und Knochenfehlbildungen sind einige der schwerwiegendsten Folgen. Epilepsie-ähnliche Symptome, Reizbarkeit und Schreierei bei Säuglingen können ebenfalls auftreten. Die Hauptursachen für einen Vitamin B6-Mangel sind eine unausgewogene Ernährung, die Einnahme von Antibabypillen und die Einnahme von Medikamenten gegen Tuberkulose. Ein Überschuss an Vitamin B6 kann auch durch die langfristige Einnahme von Tabletten in einer Dosis von mehr als 200 mg pro Tag auftreten. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, wenn jemand diese Vitaminpräparate regelmäßig einnehmen möchte - ein Übermaß an dieser Vitaminpräparat kann unumkehrbare Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben.
Die Quellen von Vitamin B6
Buchweizengrütze gehört zu den reichhaltigsten Quellen von Vitamin B6. Natürlich dienen auch bestimmte Gemüsesorten als ausgezeichnete Quellen dieses Vitamins. Rote Paprika, Kartoffeln und Blattgemüse sind für ihren hohen Gehalt bekannt. Es ist auch in Bierhefe und Vollkornprodukten wie braunem Reis oder Weizenkleie enthalten. Weitere gute Quellen von Vitamin B6 sind Walnüsse, italienische Walnüsse, Hülsenfrüchte und Weizensprossen. Vitamin B6 ist auch in Fleisch und tierischen Produkten enthalten, wobei Eier besonders empfohlen werden. Der typische Tagesbedarf an Vitamin B6 bei Menschen beträgt 2-3 mg, jedoch können Faktoren wie Stress, Menstruation, Schwangerschaft, Herzinsuffizienz, fortgeschrittenes Alter, niedriger Blutzucker oder die Einnahme von Verhütungsmitteln den Bedarf an Pyridoxin erheblich erhöhen.