Vitamin-A-Mangel und seine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit
54
Aufrufe
Unser Aussehen, Funktionieren und Verhalten hängen eng mit unserer Ernährung zusammen. Der Mangel an einem notwendigen Bestandteil wie Vitamin A kann sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken. Das Ziel dieses Artikels ist es, die negativen Folgen eines Vitamin-A-Mangels darzustellen.
Eine Einleitungswort
Vitamin A ist eine Gruppe von komplexen organischen chemischen Verbindungen, die zu Retinoiden gehören. Zu den zahlreichen Substanzen, die darin enthalten sind, zählen Retinol und seine Derivate. Einige Karotenoide, insbesondere β-Carotin, können eine Quelle für Vitamin A sein. β-Karotin ist der stärkste Vorläufer von Vitamin A. Nachdem es aus der Nahrung bereitgestellt wird, wird es in Retinol umgewandelt. Um die Menge an Vitamin A in den verzehrten Lebensmitteln zu bestimmen, muss nicht nur die Menge an Retinol, sondern auch die Menge an Vitamin, die aus dem verzehrten β-Carotin stammt, berücksichtigt werden. Diese Substanz kommt hauptsächlich in pflanzlichen Lebensmitteln in Form von Provitamin A, hauptsächlich β-Carotin, vor. Reichhaltige Quellen sind Gemüse wie Möhren, Kürbis, Petersilie, Spinat, Gurke, Brokkoli sowie Obst (Aprikosen, Pfirsiche). Wenn wir Lebensmittel verzehren, die β-Carotin enthalten, sollten wir daran denken, dass Vitamin A fettlöslich ist, daher ist es wichtig, diese Lebensmittel mit Fetten oder Produkten, die Fett enthalten, zu verzehren. Retinol und seine Derivate sind auch in tierischen Produkten wie Leber, Eiern, reifendem Käse, Butter und einigen Meeresfischen enthalten.
Wo findet Vitamin A Anwendung?
Vitamin A dient als tägliche Nahrungsergänzung. Es stärkt die Festigkeit von Knochen und Zähnen. Was das zuvor erwähnte Retinol betrifft, wirkt es auf Haut, Nägel und Haare und ist daher in vielen Kosmetikprodukten enthalten.
Wirkung von Vitamin A im menschlichen Körper
Die Eigenschaften von Vitamin A sind antioxidativ und regenerativ. Dazu gehören: – Kontrolle der Funktion des Sehorgans und des Wachstums von Knochen und Zähnen, – Verstärkung der Haut und ihrer Produkte (Haut, Haare, Nägel), – ordnungsgemäßes Funktionieren des Immunsystems, – Beteiligung am Proteinstoffwechsel, – Unterstützung der RNA-Produktion, – Verwendung zur Krebsprävention, – Schutz des Atemwegsepithels vor Mikroben.
Ergänzung und Mangelanzeichen
In der lokalen Behandlung von Vitamin A wird Retinsäure in Form von Gesichtscreme oder Balsam in einer Konzentration von 0,01 bis 0,10% verwendet. Krankheiten, die mit einem Mangel an Vitamin A in Verbindung gebracht werden, umfassen: Schuppenflechte, trockene Haut, verschlechterte Sehfähigkeit (die zur Nachtblindheit führen kann), kreisrunder Haarausfall, Durchfall, Akne und allgemeine Gesundheitsschwäche. Weitere Anzeichen eines Mangels können Infektionen und Wachstumsstörungen bei jungen Organismen sein.